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Rhenus investiert im Bereich Bahntraktion und beteiligt sich an Crossrail

Rhenus

Die Rhenus-Gruppe baut ihre Aktivitäten im Schienengüterverkehr aus. Der Logistikdienstleister unterzeichnete am 22. Dezember die Verträge zur Übernahme der Mehrheitsanteile an der privaten Eisenbahngesellschaft Crossrail. Vorbehaltlich der Zustimmung von Kartellbehörden in Europa erwirbt Rhenus 50,1 Prozent der Aktien. Sowohl Rhenus als auch Crossrail verbinden mit der Beteiligung Wachstumsziele.

„Crossrail ist es in den vergangenen Jahren gelungen, sich in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich zu entwickeln. Das Unternehmen mit seinem Traktionsangebot quer durch Europa wird unsere Bahnaktivitäten der Rhenus Rail St. Ingbert und der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe NIAG optimal ergänzen“, begründet Michael Viefers, Vorstand der Rhenus, den Einstieg bei Crossrail.

Die private Güterbahn mit Hauptsitz in Muttenz bei Basel ist auf den transalpinen Verkehr zwischen Italien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden spezialisiert. Crossrail verfügt über Standorte in Italien, Deutschland, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz.

„Als familiengeführtes Unternehmen bietet uns Rhenus eine stabile und verlässliche Basis für nachhaltiges Wachstum. Von ihrer Industrieerfahrung, ihren multimodalen Kapazitäten und ihrem verkehrsträgerübergreifenden Netzwerk versprechen wir uns eine profitable Zusammenarbeit. Gemeinsam möchten wir Straße, Wasser und Schiene noch näher zusammenbringen“, so Jeroen Le Jeune, CEO von Crossrail.

Die bisherigen Gesellschafter LKW WALTER, Hupac, Le Jeune Capital & Partners, Bertschi und MSC halten auch weiterhin Anteile an Crossrail. Sowohl der Firmensitz als auch das Management und der Name bleiben weiter bestehen. Über den Kaufpreis der Anteile wurde Stillschweigen vereinbart.

Quelle: Rhenus

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