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Sassnitz-Mukran plant Kapazitätsausbau beim Getreideumschlag

Der Standort Sassnitz-Mukran entwickelt sich zunehmend zu einem wichtigen Umschlagplatz im internationalen Agrarhandel. Aktuell wurde die „MV Star Athena“ mit 18.000 Tonnen Getreide beladen. Es war das fünfte Großschiff in den vergangenen acht Wochen. Mit dieser positiven Entwicklung wachsen auch die Anforderungen an die Bahnlogistik und der Bedarf an Lager- und Umschlagsmöglichkeiten. Die Fährhafen Sassnitz GmbH reagiert auf diesen Trend: Ein Ausbau der Infrastruktur ist geplant.

Der Fährhafen entwickelt zurzeit ein zukunftsweisendes Konzept, das die schnellere Abfertigung von Ganzzügen sowie Schiffen der Panamax und Handysize Klasse vorsieht. Zudem wird seeseitig die Schaffung von entsprechenden Kaianlagen und Tiefgängen untersucht.

Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, erklärt: „Wir haben den Standort in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Die gestiegene Nachfrage beim Getreideumschlag spiegelt die Bedeutung des Hafens als wichtigen Umschlagplatz für Agrar-Produkte – national wie auch international – wider.“

Besonders freut man sich bei der Fährhafen Sassnitz GmbH über die Ankündigung des größten europäischen Agrarhandelsunternehmens, der BayWa AG aus München, noch in diesem Jahr eine größere Investition in Lagerkapazitäten zu tätigen. Außerdem soll der Ausbau des Hafens zur Kapazitätserweiterung genutzt werden.

Die unter norwegischer Flagge fahrende „MV Star Athena“, rund 190 Meter lang, über 32 Meter breit und 2012 in Dienst gestellt, wurde Dienstag in den frühen Morgenstunden von Schleppern aus dem Hafen gezogen. Zunächst geht es Richtung Danzig, anschließend weiter zum Bestimmungsort nach Mombasa, der zweitgrößten Stadt in Kenia und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas.

(Quelle: Fährhafen Sassnitz)

 

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