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Hafen Antwerpen: Drehkreuz für Perishables weltweit

Hafen Antwerpen

Antwerpen ist der größte Bananen-Hafen Europas. Doch auch Melonen aus Mittelamerika, Äpfel und Birnen aus Neuseeland oder Ananas aus Costa Rica finden ihren Weg über den belgischen Hafen zum europäischen Verbraucher. Mit dem Umschlag von mehr als sieben Millionen Tonnen Reefer Cargo (Kühlgut) im vergangenen Jahr behauptet Antwerpen wieder seine Spitzenposition als der führende Hafen für den Umschlag von Perishables in Europa.

Der Hafen Antwerpen profitiert in erster Linie von seiner günstigen geografischen Lage. Er kombiniert die Vorteile eines Seehafens, den die größten Container- und Kühlschiffe der Welt bequem anlaufen können, mit den wichtigsten Eigenschaften eines Binnenhafens, der eine direkte Verbindung zu den größten europäischen Produktionszentren bietet.

Antwerpen verbindet Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit
Verlader, die Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit schätzen, setzen immer stärker auf Antwerpen. 2014 hat sich erneut eine Reihe von Reedereien dazu entschlossen, den belgischen Hafen zum ersten Anlaufpunkt in ihrer Warenkette zu machen. Steigende Importgütermengen werden so eng mit den bestehenden Export-Kapazitäten verbunden.

Antwerpen bietet hier die besten Voraussetzungen: Konventionelle Fruchtladungen können heute an mehr als zwei Kilometern fest zugeordneter Kaianlagen umgeschlagen werden. Für den Umschlag von Kühlcontainern stehen die sechs Containerterminals mit über zehn Kilometern Kaianlagen und 7.000 Reefer-Anschlüssen zur Verfügung. Hinzu kommen automatisierte Lager- und Kühlraumkapazitäten für über 90.000 Palletten. Und das sieben Hektar große Depot mit Reparaturwerkstatt ist einzigartig.

Außerdem bietet der Hafen Antwerpen seinen Kunden zahlreiche Mehrwertdienstleistungen – von Ver- und Umpacken über Palettierung und Umpalettierung bis hin zu Qualitätskontrolle und Bestandsmanagement. Dieses Angebot besteht nicht nur für Bananen, sondern für verderbliche Lebensmittel generell – egal, ob sie konventionell oder in Kühlcontainern angeliefert werden. Ferner hat Antwerpen seine Zollabläufe weiterentwickelt, um unnötigen Zeitverlust zu verhindern sowie die Implementierung von neuen Tools vorgenommen, um die elektronische Kommunikation zu optimieren und damit einen reibungslosen Ablauf der Supply Chain zu ermöglichen.

Expertisezentrum für Früchte und Perishables
Kosten- und Zeiteffizienz sind für den Hafen Antwerpen nicht nur Marketingslogans. Diese Vorteile – Tag für Tag für die Kunden erlebbar – haben Antwerpen mittlerweile zum wichtigsten Hafen für Perishables in Europa gemacht. Um diese führende Stellung weiter auszubauen, hat der Hafen Antwerpen vor drei Jahren gemeinsam mit der Hafengemeinschaft das Expertisezentrum für Früchte und Perishables gegründet.

Ziel des Zentrums ist es, die Dienstleistungen für Früchte und leicht verderbliche Güter im Hafen Antwerpen kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern. „Die 30 Mitglieder des Expertisezentrums konzentrieren sich darauf, die Kühlkette in Antwerpen weiterzuentwickeln sowie dieses wichtige Glied der Lieferkette stärker zu bewerben“, betont Wim Dillen, Senior Business Development Manager der Antwerp Port Authority. Als Schwerpunkte nennt er Südafrika, Chile, Peru, Ecuador und Brasilien. „Wir wollen unsere Importvolumen frischer Produkte erhöhen, insbesondere im Container-Segment. Dieses Segment wird in den kommenden Jahren für fast das gesamte Wachstum verantwortlich sein.“

(Quelle: Hafen Antwerpen)

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