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Häfen in Schleswig-Holstein legen um knapp zwei Prozent zu

Hafen Luebeck Foto: GvSH

Insgesamt 51,3 Millionen Tonnen Ladung wurden im vergangenen Kalenderjahr über die Kaikanten der schleswig-holsteinischen Häfen verladen. Das teilte der Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen (GvSH) am Dienstag dieser Woche mit. Dies entspricht einer Steigerung von 1,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013, da nun fast eine Million Tonnen mehr bewegt wurden.

Das bereits im schleswig-holsteinischen Hafenentwicklungskonzept prognostizierte kontinuierliche und solide Wachstum der Seehäfen in Schleswig-Holstein bestätige sich somit. Die Prognosen im Hafenentwicklungskonzept erwarten bis zum Jahr 2025 eine Gesamtumschlagsmenge von mehr als 70 Millionen Tonnen. Der umschlagsstärkste Hafen Schleswig-Holsteins ist weiterhin Lübeck (Foto), mit einem Anteil von etwa 50 Prozent an der Gesamtumschlagsmenge, vor Brunsbüttel (22 Prozent) und Kiel (12 Prozent). Ein starkes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr konnte auch der noch junge und im Nord-Ostsee Kanal gelegene Schwerlasthafen Rendsburg Port verzeichnen.

„Die Gesamtumschlagsmenge von mehr als 51 Millionen Tonnen und die Beförderung von rund 15 Millionen Passagieren in den Seehäfen unterstreicht weiterhin, welch hohe Bedeutung die Hafenwirtschaft und die maritime Branche für das Land Schleswig-Holsteins und bundesweit haben.“ erläutert der GvSH-Vorstandsvorsitzende Frank Schnabel. „Die Schleswig-Holsteinischen Häfen sind vielseitig und leistungsstark und als einziges deutsches Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren kommt diesen Häfen eine besondere Rolle zu.“ Im Hinblick auf die zu erwartenden Umschlagssteigerungen müssten rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, damit die Waren- und Passagierströme auch zukünftig reibungslos über unsere Häfen laufen können. Hierbei seien funktionstüchtige und den Anforderungen entsprechend ausgebaute Hafenhinterlandanbindungen zwingend notwendig.

Quelle: GvSH

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