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Spedition Bode startet Kombi-Shuttle nach Halmstad und Stockholm

Spedition Bode GmbH & Co. KG baut ihre umweltfreundlichen Kombi-Verkehre weiter aus. Über seine neue Intermodal-Verbindung „Alter Schwede“ befördert das Unternehmen jetzt dreimal wöchentlich Konsumgüter und Lebensmittel mit einem privaten Operateur auf der Schiene vom Lübecker Cargo-Terminal-Lehmann (CTL) zur westschwedischen Drehscheibe Halmstad mit Anschluss nach Stockholm.

Nach Mitteilung von Geschäftsführer Kai-Jörg Bode und Prokurist Stev Etzrodt werden samstags, montags und mittwochs jeweils 36 Container und Sattelauflieger mit Trocken- und Kühlgütern in dreizehn Stunden  über Dänemark nach Schweden befördert. Aus Schweden kommen Forstprodukte und Handelsgüter, die via Lübeck ebenfalls intermodal an Empfänger in Deutschland und im Benelux-Raum weitergeleitet werden. Vorteilhaft ist die neue Cargo-Terminal-Zusammenarbeit schon allein wegen der absoluten räumlichen Nähe der beiden Kooperationspartner (120 m Luftlinie).

Für den Cargo-Terminal-Betreiber ist der neue Schulterschluss laut Geschäftsführer Janne Kangaste ein „Türöffner in Richtung des zukunftsträchtigen Kombinierten Verkehrs“. Nachdem der Terminalbetreiber bislang auf Schiffsabfertigungen für Reedereien fokussierte, werden nunmehr für den Kombi-Umschlag rund eine Mio. Euro in zwei neue mobile Umschlagsgeräte investiert.

Insgesamt befördert die Spedition Bode auf ihren täglichen Abfahrten von Lübeck nach München, Duisburg, Ludwigshafen, Köln und Verona jährlich über 10.000 Einheiten auf der Schiene. Der steigenden Nachfrage von Handel und Industrie angepasst wird auch ihr aus etwa 90 umweltfreundlichen MAN- und Volvo-Zugmaschinen, rund 450 Trailern bestehender Fuhrpark sukzessive erweitert. Erst 2014 investierte Bode in 100 neue nach EN 12642 Code XL für den Kombinierten Verkehr mit Schnellgüterzügen zertifizierte Krone Planen- und Kühlauflieger.

Auch die Umweltbilanz des Unternehmens wird laut Bode ständig weiter verbessert. Nachdem die ausgestoßene CO²-Menge 2013 durch Road-to-Sea und Road-to-Rail-Verkehre um 12.600 t reduziert werden konnte, stieg diese 2014 auf über 14.000 t.

In Reinfeld hat die Spedition Bode 2014 auf einem 40.000 m² großen Grundstück auch 20.000 m² neue Verkehrsfläche mit einem rund 4.500 m² großen Kühllagerneubau in Betrieb genommen. Dieser entspricht dem Managementsystem für Lebensmittelsicherheit ISO 22.000 und ist mit 20 Verladetoren für Lebensmittel jeglicher Art geeignet.

Der Terminal verfügt über diverse Verschieberegale mit 4.400 Palettenstellplätzen. Zur umweltfreundlich ausgelegten, rund 5,5 Mio. Euro teuren Gesamtanlage gehört auch ein etwa 1.500 m² großes Biotop.

(Quelle: Spedition Bode)

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