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Deutschland soll zentrales Europa-Gateway für Waren aus Südafrika werden

Die Logistics Alliance Germany (LAG) bringt anlässlich der wichtigsten Luftfrachtmesse Afrikas, der Air Cargo Africa vom 25. bis  27. Februar in Johannesburg, Vertreter der deutschen Logistikwirtschaft mit potentiellen Partnern aus Südafrika zusammen. Dadurch sollen vermehrt Warenströme aus Südafrika mit dem Ziel Europa über Deutschland geführt werden.

Hauptschwerpunkt der Gespräche sind Luftfrachtverkehre, die im Hinblick auf den Warenwert den größten Teil des Gesamtexports von Südafrika nach Europa ausmachen. Zwischen der Europäischen Union und Südafrika wurden allein im Jahr 2013 Waren in Höhe von 28,5 Milliarden Euro ausgetauscht. „Für deutsche Unternehmen ist Südafrika ein chancenreicher Markt und gleichzeitig Türöffner zu weiteren afrikanischen Märkten in der Region“, sagt Stefan Schröder, Executive Director, Logistics Alliance Germany.

Als Vertreter der deutschen Flughäfen warb Markus Heinelt, Director Traffic Development Cargo beim  Flughafen München, in Johannesburg für Deutschland als ideales Drehkreuz für die Aufnahme und Verteilung von Waren in ganz Europa. Anhand bereits bestehender Verbindungen zwischen der bayerischen Hauptstadt mit Johannesburg und Kapstadt stellte er die positive Entwicklung dar. Als Expertin für Frachtcharterlösungen erläuterte Lyndee du Toit, Direktorin bei Air Charter Service in Südafrika, Beispiele für Lieferungen mit Ziel Europa aus südafrikanischer Sicht.

Zu den wichtigsten verladenden Industrien in Südafrika zählen die Automobilindustrie sowie die Hersteller verderblicher Güter wie etwa Blumen oder Früchte. Von Andre Koekemoer, General Manager Airfreight bei Kühne + Nagel, für den Bereich Automotive sowie von Rainer Wittenfeld, Geschäftsführer des Perishable Center GmbH + Co. Betriebs KG, erhielten die Teilnehmer vertiefende Einblicke in die Abläufe und Bedürfnisse im Hinblick auf die unterschiedlichen Warengruppen.

(Quelle: LAG)

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