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Teilladungskooperation PLA gibt Vollgas

PLA

Nach erfolgreicher Testphase ist die Part Load Alliance (PLA) heute operativ gestartet. Bereits auf insgesamt 86 Direktverbindungen können PLA-Partner ihre Teilladungen ab sofort wesentlich einfacher disponieren und deutlich kostengünstiger abwickeln.

„Der effizienteste Weg, eine Teilladung zu transportieren, ist der direkte Weg vom Versender zum Empfänger. Genau da setzt unser System an“, erklärt Heinz Hintzen, Geschäftsführer der PLA. Durch das computergestützte, partnerübergreifende Optimierungsverfahren auf Basis von Geokoordinaten bündelt das neue Teilladungssystem die Sendungen aller 20 Systempartner relationsbezogen auf definierten 61 nationalen und 25 internationalen Linien. Der Vorteil: Ein zentraler Umschlag und somit Spitze-Winkelverkehre sowie teure Umwege entfallen, die Kosten sinken deutlich. Zudem können die Linienpartner die PLA-Tourenoptimierung auch für ihre Regionaltransporte nutzen.

Einfach und fair
Ziel ist es, so viele Sendungen wie möglich auf so wenige Fahrzeuge wie nötig zu verteilen. „Effizienz erhöhen“, weiß Hintzen, „heißt Lastkraftwagen besser auslasten“. Bei allen Berechnungen habe die Wirtschaftlichkeit eines Transports daher immer die höchste Priorität. Daneben sichert ein umfangreiches Fairness- und Analysemodell die gerechte Verteilung von Sendungen innerhalb der Teilladungskooperation und überwacht die Qualität sowie den Kundenschutz. „Mit Track & Trace und der Berechnung der voraussichtlichen Ankunftszeit bieten wir zudem einen innovativen Kundenservice, der Marktvorteile schafft“, unterstreicht Systemverwalter Uwe Müller.

Liniennetzt ausbauen
Mit zusätzlichen Innovationen will die Teilladungskooperation ihren Service verbessern, um weitere Partner zu gewinnen und das Liniennetz auszubauen.  „Mittelfristig wollen wir die Liniendichte deutlich erhöhen und auch zunehmend international agieren“, blickt Geschäftsführer Hintzen optimistisch in die Zukunft. Den Weg dahin soll unter anderem der 7-köpfige Beirat ebnen, den die Part Load Alliance-Partner beim ersten Systemtreffen Ende Januar 2015 in Köln wählten. Der Beirat besteht aus Vertretern der Systempartner, IT-Spezialisten und der PLA-Systemverwaltung. Er soll neben der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung eng mit der PLA-Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammenarbeiten und so das Projekt weiter voranzutreiben.

Quelle: PLA

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