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Jahresauftakt weckt Hoffnung in der Transportbranche

TimoCom

Der europäische Transportmarkt hat sich nach dem unerwartet schwachen Schlussquartal 2014 im ersten Vierteljahr des laufenden Jahres rehabilitiert. Im Januar und Februar gab es so viel Fracht wie bereits seit drei Jahren nicht mehr. Das TimoCom Transportbarometer zeigt dadurch am Quartalsende ein Fracht- zu Laderaumverhältnis von 39:61 für den europäischen Transportmarkt und lässt für die Zukunft hoffen.

Man muss schon einige Jahre zurückblicken, um einen vergleichbar frachtstarken Jahresauftakt zu entdecken. Nur 2011 lag der Januar sowohl beim Verhältnis von Fracht zu Laderaum als auch bei der absoluten Frachtmenge über dem Vergleichsmonat in 2015. „Damals gingen wir mit einem überdurchschnittlichen Frachtanteil von 53,8 Prozent ins neue Jahr“, so Marcel Frings, Chief Representative von TimoCom. „Von diesem Wert waren wir im Januar 2015 zwar noch entfernt, aber dennoch legte das Transportbarometer mit einem Frachtanteil von 42 Prozent den besten Start seit vier Jahren hin.“

Insgesamt mehr Frachten
Im Februar ging der Frachtanteil dann erwartungsgemäß zurück – allerdings nur auf den ersten Blick. Denn im TimoCom Transportbarometer wurde ein Fracht- zu Laderaumverhältnis von 33:67 angezeigt, doch die absoluten Zahlen aus TC Truck&Cargo®, der größten Transportplattform Europas zeigen, dass in den ersten beiden Monaten des Quartals über 700.000 Frachtangebote mehr eingestellt wurden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im gleichen Zug sind die Fahrzeugangebote zurückgegangen. „Wir gehen von einer guten Auslastung aufgrund der insgesamt positiven Wirtschaftsentwicklung in Europa aus“, bestätigt Frings.

Dies wurde durch das Fracht- zu Laderaumverhältnis von 42:58 im März untermauert – und Marcel Frings erwartet, dass es noch besser wird: „Das 2. Quartal wird brummen. Ganz klar. Die Grill- und Gartensaison beginnt mit gutem Frühlingswetter und über die Osterfeiertage hatten wir in vielen europäischen Ländern kurze 4-Tage-Wochen. Diese traditionell frachtstarken Arbeitswochen setzen sich im Mai fort, sodass wir in mindestens zwei von drei Monaten des 2. Quartals von einem erhöhten Frachtaufkommen ausgehen können.“

Quelle: TimoCom

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