Newsticker

Kühne + Nagel: Verbesserter Reingewinn trotz veränderter Währungsrelationen

Kühne + Nagel: LKW

Bei stagnierendem Nettoumsatz und leicht rückläufigem Rohertrag konnte die Kühne + Nagel-Gruppe im ersten Quartal 2015 den Reingewinn gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 2 Prozent auf CHF 153 Mio. steigern. Trotz der veränderten Währungsrelation zwischen Schweizer Franken und Euro, die sich gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf das Ergebnis negativ auswirkte, war eine Verbesserung des konsolidierten Reingewinns im Vergleich zum ersten Quartal 2014 zu verzeichnen.

Seefracht
Die Konzentration auf profitables Geschäft führte zu einem leichten Rückgang des Containervolumens gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs (-0,7 Prozent); zusätzlich beeinflusste die unerwartete Volumenschwäche des Marktes bei den Asien-Europa-Verkehren das Wachstum. Es gelang jedoch, den Rohertrag per TEU um 2,2 Prozent zu steigern und das Verhältnis von EBIT zu Rohertrag von 28,8 Prozent im Vorjahr auf 29,0 Prozent zu erhöhen. Das EBIT verbesserte sich um 2,2 Prozent.

Luftfracht
In der Luftfracht hatte Kühne + Nagel einen sehr erfolgreichen Start in das neue Jahr. Die Tonnage konnte gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 7 Prozent erhöht werden. Das Unternehmen partizipierte überdurchschnittlich am starken Exportgeschäft aus Europa und konnte – teilweise entgegen dem Markttrend – auch deutliche Zuwächse bei den Exporten aus Nordamerika und Asien realisieren. Die Mengen aus Süd- amerika, dem Mittleren Osten und Afrika entwickelten sich auf Vorjahres-niveau. Das Verhältnis von EBIT zu Rohertrag konnte von 28,3 Prozent im ersten Quartal 2014 auf beachtliche 30,8 Prozent verbessert werden. Das EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,7 Prozent an.

Landverkehre
Auch im Landverkehr setzte sich die erfreuliche Ergebnisentwicklung fort. Der Nettoumsatz ging zwar aufgrund der Aufgabe eines Projektgeschäfts und geringeren Raten infolge tiefer Dieselpreise um 15,2 Prozent zurück. Durch Kundengewinne in den fokussierten Industriesegmenten und das straffe Management der operativen Kosten konnte jedoch das EBIT von CHF 3 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahrs auf CHF 4 Mio. erhöht werden.

Kontraktlogistik
Der positive Trend bei den Gewinnen von Neugeschäft hielt im ersten Quartal 2015 an, wurde aber durch Volumenrückgänge beim Bestands-geschäft von Grosskunden in Westeuropa gebremst. Zudem beeinflusste der starke Schweizer Franken die Umsatz- und Rohertragsentwicklung überproportional. Strukturveränderungen und Preisverhandlungen mit Kontraktlogistikkunden in Westeuropa sowie der Aufbau von Ressourcen für organisches Wachstum belasteten das Ergebnis. Das EBIT verringerte sich um CHF 9 Mio. gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs.

Dr. Detlef Trefzger, CEO der Kühne + Nagel International AG: „Unsere Ergebnisentwicklung ist bemerkenswert gut, bedenkt man die verringerten Warenströme nach Europa infolge der Euroschwäche. Hinzu kam der erstarkte Schweizer Franken, der sich auf das konsolidierte Ergebnis ungünstig auswirkte. Unverändert werden wir unsere Strategie des renditeorientierten Wachstums konsequent fortsetzen.“

Quelle: Kühne + Nagel

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*