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Deutsche Post DHL Group schickt Disaster Response Team 48 Stunden nach dem Erdbeben nach Nepal

DHL Katastrophenhilfe

Freiwilligenteams leisten am internationalen Flughafen von Tribhuvan/Kathmandu logistische Unterstützung für eintreffende Hilfsgüter. In Zusammenarbeit mit dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) wird das Disaster Response Team humanitäre Hilfslieferungen in Nepal mobilisieren und koordinieren.

Deutsche Post DHL (DPDHL) Group hat sein Disaster Response Team (DRT) nach Kathmandu/Nepal geschickt. Das schwere Erdbeben der Stärke 7,8 forderte Tausende Menschenleben und viele Verletzte. Die internationale Hilfsgemeinschaft macht sich bereit, um dringend benötigte Güter, wie technische Ausrüstung, Wasser und Lebensmittel einzufliegen. Das DRT von DPDHL Group leistet logistische Unterstützung bei der Koordinierung internationaler Hilfslieferungen. Am Flughafen bereitet es die Waren zur weiteren Verteilung durch lokale und internationale Organisationen an Hilfsbedürftige vor.

Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group, sagte: „Das schwere Ausmaß der Zerstörung durch das Erdbeben in Nepal hat die Infrastruktur weitgehend lahmgelegt. Beschädigte Straßen und Flughäfen stellen die Hilfsteams vor große logistische Herausforderungen. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, um Verschüttete zu retten und dringend benötigte medizinische Hilfe, Lebensmittel und Wasser zu den Hilfsbedürftigen zu bringen. Die Kapazitäten am Flughafen von Kathmandu werden aufgrund der großen Warenmenge an die Grenzen stoßen, was die angespannte Lage noch weiter verschärft. Das Disaster Response Team von DHL wird spezielle Unterstützung am Flughafen leisten. Es besteht aus hochqualifizierten Freiwilligen, die ihr logistisches Know-how zur Verfügung stellen und die Koordinierung der Hilfslieferungen am Flughafen unterstützen, damit diese so schnell wie möglich zu den Erdbebenopfern gelangen.“

Zusammenarbeit mit UNOCHA

Ein Disaster Response Team mit DHL-Mitarbeitern aus Bahrain, Belgien, Dubai, Indien, Malaysia und Singapur kam am 27. April in Kathmandu in Nepal an und wird dort von Gagan Mukhia, Länderchef von DHL Express Nepal, unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) wird das Team humanitäre Hilfslieferungen in Nepal mobilisieren und koordinieren.

Chris Weeks, Direktor für Humanitäre Angelegenheiten bei DHL, sagte: „Nach einer Katastrophe können Flughäfen zu Engpässen werden, die die Verteilung von Hilfsgütern verzögern. Hier kann logistisches Know-how viel bewirken. Ein schnelles und organisiertes Handling und die rasche Koordinierung ankommender Hilfsgüter kann Leben retten. Da wir 2010 in Zusammenarbeit mit den nepalesischen Behörden und dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen ein „Get Airports Ready For Disaster“ (GARD)-Programm durchgeführt haben, sind die Flughäfen in Nepal gut auf die Arbeit nach einer Naturkatastrophe vorbereitet.“

Das GARD-Programm wurde 2010 an fünf Flughäfen durchgeführt: TIA (Kathmandu), Nepalganj, Biratnagar, Simara und Pokhara.

Katastrophenmanagement bei Deutsche Post DHL Group

GoHelp ist das Katastrophenmanagementprogramm von Deutsche Post DHL Group. Es beinhaltet das „Get Airports Ready for Disaster“ (GARD)-Programm sowie Katastrophenhilfe durch die Disaster Response Teams (DRTs). Deutsche Post DHL Group ist 2005 eine Partnerschaft mit den Vereinten Nationen eingegangen und gewährt der UN seither kostenlos Zugang zu seiner logistischen Kernkompetenz, seinem globalen Netzwerk und dem logistischen Know-how seiner Mitarbeiter. Bislang wurde das GARD-Programm gemeinsam mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen an über 25 lokalen Flughäfen in Ländern wie Armenien, Bangladesch, der Dominikanischen Republik, El Salvador, Indonesien, Jordanien, Libanon, Nepal, Panama, Peru, den Philippinen, der Türkei und Sri Lanka durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) hat Deutsche Post DHL Group ein globales Netzwerk an Disaster Response Teams eingerichtet, die im Falle von Naturkatastrophen logistische Unterstützung an Flughäfen leisten. Das DRT-Netzwerk besteht aus über 400 qualifizierten freiwilligen DHL-Mitarbeitern, die innerhalb von 72 Stunden zum Einsatz kommen können. Seit 2005 wurden die DRTs weltweit bereits in über 30 Einsätzen aktiv, zuletzt in Vanuatu nachdem der Inselstaat im März 2015 durch den Zyklon Pam verwüstet wurde.

Quelle + Bildquelle: DPDHL

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