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Evonik und Duisport planen Joint Venture

Evonik Duisport Foto: Duisport

Die Evonik Industries AG und die Duisburger Hafen AG (Duisport) bereiten die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zur zukünftigen Entwicklung des Evonik-Standorts Lülsdorf vor. Das gibt Duisport in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt.

Demnach soll das 50:50-Joint-Venture die am Standort Lülsdorf verfügbaren Freiflächen weiterentwickeln und die vorhandene On-Site Logistik weiter optimieren. Die Gründung soll noch 2015 erfolgen. Thomas Wessel (Foto vorn rechts), Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG, und Erich Staake (Foto vorn links), Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG, unterzeichneten hierzu bereits am 19. März 2015 eine entsprechende Vereinbarung in Duisburg. „Das Gemeinschaftsunternehmen soll Anreize zur Neuansiedlung weiterer Unternehmen am Evonik-Standort Lülsdorf bieten. Dadurch wollen wir neue Arbeitsplätze schaffen und einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung der Wachstumsregion Nordrhein-Westfalen leisten“, erklärt Wessel.

Evonik beschäftigt am Standort Lülsdorf rund 500 Mitarbeiter und betreibt dort Anlagen zur Produktion von anorganischen und organischen Chemikalien wie beispielsweise Alkoholate zur Herstellung von Biodiesel. Rund 50 Hektar der am Standort Lülsdorf verfügbaren Freiflächen sollen jetzt für die Ansiedlung von Produktions- und Logistikunternehmen vermarktet werden. Der Standort bietet durch seine rechtsrheinische Lage zwischen Köln und Bonn optimale Voraussetzungen für die chemiespezifische als auch die allgemeine Logistik und verfügt über wichtige Infrastruktureinrichtungen wie eine Schiffsanlegestelle, Pipelines und einen Anschluss an das Schienennetz. Das Gemeinschaftsunternehmen sowie neu anzusiedelnde Industrieunternehmen können zudem die vorhandene Werkslogistik nutzen. Neben dem vorhandenen Werkshafen, dem Werksbahnbetrieb, der Ein- und Ausgangsabfertigung und einem Gefahrstofflager soll als zusätzliche Einheit auch ein trimodales Containerterminal realisiert werden. Damit können Container flexibel auf Lkw, auf die Bahn oder aufs Schiff und umgekehrt verladen werden.

Quelle: Duisport

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