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PostNord und DPDgroup bauen strategische Partnerschaft aus

Die internationale DPDgroup und der skandinavische Marktführer PostNord bauen ihre strategische Partnerschaft im Paketgeschäft aus. Kernstück der erweiterten Zusammenarbeit ist eine gemeinsame B2C-Strategie. So werden die Paketshop-Netze der beiden Partner miteinander verknüpft, wodurch ein harmonisiertes Shop-Netzwerk mit 20.000 Standorten entsteht. Darüber hinaus wird ein Teil der Zustellflotte von PostNord zukünftig mit der Marke DPD in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland unterwegs sein.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unseren Kunden nun ein besseres und umfangreicheres Angebot für den europäischen B2C-Markt bieten können, etwa durch erweitere Services bei der Zustellung”, sagt Peter Kjaer Jensen, Head of Business Area Logistics bei Post Nord. DPD CEO Boris Winkelmann ergänzt: „Die lange und erfolgreiche Partnerschaft mit dem skandinavischen Marktführer PostNord heben wir mit dem strategischen Ausbau der Partnerschaft auf eine völlig neue Ebene. Das zeigt sich vor allem im B2C-Markt, in dem wir mit einem gemeinsamen Ansatz Kunden begeistern wollen.“

PostNord übergibt der DPDgroup ihr internationales Paketvolumen aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland ins restliche Europa. Dadurch kann PostNord ihren Kunden beim internationalen Versand auch den branchenweit einzigartigen Service Predict anbieten – mit einem kartengestützten Live-Tracking, vielfältigen Optionen zur Umleitung eines Pakets und einem auf eine Stunde genauen Zustellzeitfenster. Im Gegenzug wird das internationale Paketvolumen der DPDgroup in die skandinavischen Länder von PostNord zugestellt. Damit hat DPD auch Zugriff auf 5.800 Paketshops in Skandinavien, die über harmonisierte IT-Schnittstellen nahtlos mit dem eigenen Netz von derzeit mehr als 14.000 Paketshops verbunden sind. Somit entsteht ein europaweit einzigartiges Netzwerk von 20.000 eng verzahnten Paketshops.

Durch die Etablierung gemeinsamer Gremien wollen PostNord und die DPDgroup zukünftig noch stärker zusammenarbeiten. Wichtige Themenfelder sind dabei etwa mobile Empfängerservices oder Erfahrungen bei der Paketshop-Zustellung, die in Skandinavien sehr viel weiter verbreitet ist als im restlichen Europa. Daneben wollen die Kooperationspartner auch in der Kundenansprache verstärkt gemeinsam vorgehen.

Die Bedeutung der seit 2002 kontinuierlich ausgebauten Partnerschaft findet in Skandinavien auch einen optischen Ausdruck: Ein Teil der Zustellflotte von PostNord wird bis Ende des Jahres unter der Marke DPD auf den Straßen Dänemarks, Schwedens, Norwegens und Finnlands unterwegs sein: Die Marke DPD weist auf 200 Zustellfahrzeugen von PostNord auf die neue Qualität des europaweiten Zustellservices hin. Die DPDgroup hatte erst im März dieses Jahres einen neuen und europaweit harmonisierten Markenauftritt präsentiert.

Hintergrund: Vorreitermarkt Skandinavien
Der Online-Handel in Skandinavien gilt im europaweiten Vergleich als besonders fortschrittlich. Trends wie etwa das mobile Online-Shopping (M-Commerce) sind hier schon etablierter als etwa in Deutschland. So stammten im Jahr 2014 bereits 20 Prozent der skandinavischen E-Commerce-Umsätze von mobilen Geräten, während dieser Anteil in Deutschland nur bei 11 Prozent liegt (Quelle: Zanox Mobile Performance Barometer 2015). Auch der Bevölkerungsanteil, der regelmäßig online shoppt, ist hier deutlich höher. Beispiel Schweden: 70 Prozent bestellen hier regelmäßig im Netz – mehr als in den großen E-Commerce-Märkten Großbritannien (66 Prozent), USA (57 Prozent) oder Deutschland (51 Prozent; Quelle: CRR Centre for Retail Research / Deals.com).

Quelle: DPD

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