Newsticker

Kuka legt Halbjahreszahlen nach Swisslog-Übernahme vor

Till Reuter Kuka Foto: Kuka

Der Augsburger Roboterbauer Kuka hat heute seine erste Halbjahresbilanz nach der Übernahme des Logistikdienstleisters Swisslog vorgelegt. Demnach erreichten die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2015 konzernweit 1.477,4 Millionen Euro (ohne Swisslog: 1.163,1 Mio. Euro). Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2014 (968,6 Mio. Euro) lag das Wachstum damit bei 52,5 Prozent (ohne Swisslog: 20,1 Prozent).

Das Betriebsergebnis für die ersten sechs Monate dieses Jahres betrug insgesamt 66,9 Millionen Euro (H1 2014: 60,0 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der im Betriebsergebnis enthaltenen Finanzierungszinsen in Höhe von 1,5 Mio. Euro (H1 2014: 1,3 Mio. Euro) ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 68,4 Mio. Euro (H1 2014: 61,3 Mio. Euro). Die Ebit-Marge für das erste Halbjahr 2015 sei damit im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum von 6,3 auf 4,6 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang der Marge sei, wie angekündigt, auf die planmäßigen Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit dem Erwerb der Swisslog-Gruppe zurückzuführen. Die Auftragseingänge summierten sich im ersten Halbjahr 2015 auf 1.439,9 Millionen Euro beziehungsweise ohne Swisslog auf 1.206,6 Mio. Euro. Damit ergab sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 (1.185,7 Mio. Euro) ein Anstieg um 21,4 Prozent (ohne Swisslog: 1,8 Prozent).

„Unsere guten Ergebnisse bestätigen unsere Strategie“, sagt dazu Dr. Till Reuter (Foto), Vorstandsvorsitzender der Kuka AG. „Um weiter profitabel zu wachsen, konzentrieren wir uns auf die Technologien und Produkte für Industrie 4.0. In diesem Bereich können wir unseren Kunden viele innovative Lösungen bieten. Als führendes Automatisierungsunternehmen ist KUKA maßgeblich an der Produktion der Zukunft beteiligt.“ Unter den gegenwärtigen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen erwartet Kuka im gesamten Geschäftsjahr 2015 eine gute Nachfrage, vor allem aus den Regionen Nordamerika und Asien, dabei insbesondere aus China. Die Nachfrage in Europa sollte sich insgesamt relativ stabil bis leicht steigend entwickeln. Außerdem erwartet Kuka auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse einen Umsatz für das Gesamtjahr in Höhe von rund 2,9 Mrd. Euro. Unter Voraussetzung der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der Umsatzentwicklung gehe der Konzern davon aus, eine Ebit-Marge von 6,5 bis 7,0 Prozent vor PPA (Purchase Price Allocation) für Swisslog und inklusive der positiven Effekte aus den Verkäufen der HLS-Gruppe und dem Werkzeugbau erreichen zu können.

Quelle: Kuka

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*