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Oman Air vergibt Inhouse-Logistik an Unitechnik

Unitechnik: Flugküche Oman

Oman Air baut seine Kapazitäten am Muscat-Airport mit einer zusätzlichen Landebahn aus. Künftig sollen dort zwölf Millionen Passagiere pro Jahr ein-, aus- oder umsteigen. Der Betreiber errichtet deshalb eine neue Flugküche, von der 32.000 Mahlzeiten pro Tag ausgeliefert werden sollen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind einwandfreie Abläufe in der Küche sowie in den angeschlossenen Lager- und Funktionsbereichen unerlässlich. Den Auftrag zur Integration der Inhouse-Logistik erhielt der Systemintegrator Unitechnik.

Das Logistikkonzept der neuen Catering-Anlage wurde vom Planungsbüro io-consultants genau an die hohen Durchsatzanforderungen von Oman Air angepasst. Es entspricht einem effizienten Kreislauf, der sich über zwei Etagen erstreckt. Die Abläufe sind teilweise automatisiert: Die verwendeten Carts aus den Flugzeugen werden zunächst an den Laderampen im Erdgeschoss bereitgestellt. Anschließend müssen die Wagen ausgeräumt, gereinigt und für den nächsten Flug bestückt werden. Den Transport der Carts vom Wareneingang in den Waschbereich realisiert eine Elektrohängebahn.

Ein parallel ablaufender Logistikprozess verwaltet das Geschirr und das Besteck. Nach der Reinigung in den Industriespülmaschinen werden diese Teile über die Behälterfördertechnik in ein staplerbedientes Lager gefahren. Die Steuerung des Materialflusses in der Logistikanlage sowie die Bestandsverwaltung im Geschirr-, Rohstoff- und Equipmentlager realisiert das Lagerverwaltungssystem Uniware. Über die zoombare Anlagenvisualisierung, die integrierter Bestandteil der Software ist, kann der Betreiber zudem jederzeit Informationen über den Zustand der Anlage einsehen.

Schnell gepackt und verladen

Auch die folgenden Schritte sind gut durchdacht: Werden Carts für einen Flug angefordert, werden sie mit Geschirr der zugehörigen Airline, den gebuchten Mahlzeiten sowie allen weiteren benötigten Artikeln aus den Lagern bestückt. Die Wagen werden dazu in den Küchen- und Fakturierungsbereichen befüllt und von dort zum Warenausgang transportiert. Auf diese Weise sollen künftig bis zu 32.000 Mahlzeiten pro Tag bereitgestellt werden.

Quelle + Bildquelle: Unitechnik

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