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CargoNetwork nimmt Charterverkehre in den Fokus

Cargonetwork: Jürgen Klein

Durch die Erweiterung seines Kundenportfolios auf große Verlader aus der Handelsbranche will CargoNetwork in den kommenden Jahren überproportional wachsen. Der neutrale Systemcarrier aus Niederaula plant deshalb, insbesondere sein Angebot für Charterverkehre deutlich auszuweiten.

Den angekündigten teilweisen Rückzug eines großen Mitbewerbers nimmt das Unternehmen zum Anlass, sich neuen Kundengruppen zuzuwenden. „Unser Ziel ist es, Ansprechpartner für jeden Marktteilnehmer zu sein, der für seine Komplettladungen wirtschaftliche Lösungen sucht und daher unter anderem Leerkilometer vermeiden möchte“, formuliert Geschäftsführer Jürgen Klein den neuen Anspruch. Daher wollen die Experten für Systemverkehre nicht nur mehr Aufträge aus dem Speditions- und KEP-Bereich gewinnen, sondern zukünftig auch Unternehmen aus Industrie und Handel ansprechen. Um deren Interesse zu wecken, positioniert sich CargoNetwork als Dienstleister, der bedarfsgerechte Direktverkehre anbietet. Damit löst CargoNetwork eine der schwierigsten Logistik-Herausforderungen für diese Unternehmen: die saisonal stark schwankenden Sendungsmengen sowie die kurzfristigen Reaktionszeiten darauf.

Charterverkehre als zweite Säule des Geschäfts
Durch den intensiven Ausbau der Charterverkehre zu einem – neben den Linienverkehren – zweiten zentralen Bestandteil seiner Geschäftsaktivitäten, sieht man sich heute in der Lage, flexibler auf die Bedürfnisse bestehender und potenzieller Auftraggeber zu reagieren. Die Spezialität von CargoNetwork ist es seit beinahe zwei Jahrzehnten, als neutraler Carrier die Nachteile unpaariger Verkehre aufzufangen und damit für seine Kunden Geld zu sparen sowie deren Nachhaltigkeitsbilanz zu verbessern. 380 Linienverkehre organisieren die System-Spezialisten pro Nacht. Bereits seit 2011 hat CargoNetwork die Charterverkehre sukzessive ausgebaut.

„Das Geschäft unserer Kunden hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Klein. „Die Sendungsmengen variieren immer stärker von Tag zu Tag sowie zwischen den verschiedenen Relationen. Das erhöht die Komplexität – bietet uns aber auch viele Chancen, die Leistungsfähigkeit von CargoNetwork für unsere Kunden vielfältig unter Beweis zu stellen.“ Mit Rundläufen, Begegnungs- und Stafettenverkehren in Deutschland und den Nachbarländern fängt der neutrale Systemcarrier einen großen Teil des Ladungsrisikos seiner Kunden auf. Dazu setzt CargoNetwork 750 eigene Wechselbrücken auf Lkw von beauftragten Transportunternehmern ein. „Wir sehen sowohl in unseren Linien- als auch Charterverkehren ein wichtiges Potenzial für unsere Kunden“, sagt Jürgen Klein, „damit packen wir die Herausforderungen der Branche an.“ Professor Armin Bohnhoff, Beiratsvorsitzender von CargoNetwork, ergänzt: „Es ist weiterhin ein Trend zu nachhaltiger Transportlogistik zu verzeichnen, dem wir durch ein optimiertes Netzwerk und die Reduzierung von Leerkilometern gerecht werden.“

Quelle: CargoNetwork

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