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VTG gibt mittelfristige Ziele für Wachstum und Profitabilität bekannt

VTG

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der VTG Aktiengesellschaft, dem seit Mai 2015 der neue Großaktionär Andreas Goer angehört, haben auf der Strategiesitzung in der vergangenen Woche neue mittelfristige Wachstums- und Profitabilitätsziele für die kommenden Jahre festgelegt. Nachdem die Entwicklungsperiode 2010 bis 2015 erfolgreich abgeschlossen wurde, soll nun mit Hilfe eines bereits eingeleiteten Maßnahmenkatalogs die Wettbewerbsfähigkeit der VTG langfristig gestärkt werden.

Geplant sind einerseits weitere Investitionen in den Ausbau der Waggonflotte. Andererseits sollen mit der Übernahme der AAE Synergien erzielt sowie Prozesse und Strukturen innerhalb der Waggonvermietung Europa vereinfacht werden. Zusätzlich erwartet die VTG, dass die anstehende Umfinanzierung die Finanzierungskosten bereits im kommenden Jahr deutlich senken wird. Der Vorstand hat sich auf Grundlage der angestoßenen Maßnahmen bis 2018 das Ziel gesetzt, den Gewinn je Aktie (EPS) auf 2,50 Euro zu steigern, was fast einer Verdreifachung gegenüber dem 2014er Wert entspricht (0,93 Euro).

„Mit der Übernahme der AAE Anfang dieses Jahres haben wir bereits den Grundstein für den zukünftigen Erfolg gelegt“, erklärt Dr. Heiko Fischer, Vorstandsvorsitzender der VTG Aktiengesellschaft. „Unser Wachstumsziel einer über 50prozentigen EBITDA-Steigerung während der nun auslaufenden Entwicklungsperiode „VTG 3.0“ wird nicht zuletzt durch den Erwerb der AAE deutlich übertroffen. Jetzt geht es darum, mit „VTG 4.0“ die neue, vergrößerte VTG-Gruppe agiler und flexibler für die anstehenden Herausforderungen aufzustellen. Unser erklärtes Ziel ist es, VTG verstärkt an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten und dabei noch effizienter zu machen. Das niedrige Zinsumfeld kommt uns bei unseren Plänen sehr entgegen.“

Wesentlicher Treiber für Wachstum und Profitabilität soll auch in den nächsten Jahren das Kerngeschäftsfeld Waggonvermietung sein. VTG plant die größte private europäische Flotte weiter auszubauen. Darüber hinaus wird im Zuge der Integration der AAE das europäische Vermietgeschäft neu ausgerichtet. Zukünftig soll die Waggonvermietung Europa bei Beschaffung, operativem Management und in der Verwaltung zentraler agieren. Die Aktivitäten der zahlreichen Ländergesellschaften werden in der VTG Rail Europe GmbH zusammengefasst. Damit wird das europäische Vermietgeschäft einheitlich gesteuert. Die neue Organisation richtet sich durch die Fokussierung auf vier strategische Flottensegmente vertrieblich noch stärker an den Markterfordernissen aus und ermöglicht gleichzeitig effizientere Abläufe beim Management der auf rund 75.000 Waggons gewachsenen Flotte in Europa. Die sich hieraus ergebenden Potenziale sollen die Profitabilität der VTG in den nächsten Jahren von innen heraus deutlich verbessern.

Zudem sollte mit der Umfinanzierung eines großen Teils der Finanzverbindlichkeiten die VTG von verbesserten Konditionen in Form einer spürbaren Entlastung bei den Zinskosten profitieren. Die Umfinanzierung soll Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein. Damit kann eine Verbesserung des Finanzergebnisses bereits kurzfristig greifen.

Weiteres Potenzial sieht der Vorstand zudem in der stärkeren Vernetzung der Logistikbereiche mit der Waggonvermietung. Bereits umgesetzte Projekte zeigen hierbei erste Erfolge.

Mit den beschlossenen Zielen für Wachstum und Profitabilität will die VTG ihre Marktposition in den nächsten Jahren deutlich stärken und wichtige Meilensteine für die Zukunft legen.

Quelle: VTG

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