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Österreichische Post testet mit T-Systems und VW „Kofferraumlogistik“

Österreichische Post: Kofferraumlogistik-Feldversuch

Der Onlinehandel boomt. Mit ihm auch der Wunsch der Konsumentinnen und Konsumenten, einfach und schnell an ihre Bestellung zu kommen. Neben der klassischen Zustellung an die Wohnadresse bietet die Österreichische Post AG bereits eine Reihe von Möglichkeiten zum Paketempfang. Gemeinsam mit T-Systems und VW startet die Post im Oktober einen ersten Feldtest zu einer völlig neuen Form der Zustellung: Die Kofferraumlogistik. Dabei erfolgt die Zustellung der Pakete in den Kofferraum des eigenen Autos der Kundin oder des Kunden.

Versandhändler und Logistiker sind mehr und mehr gefordert, das perfekte Einkaufserlebnis vom ersten Klick bis hin zur Auslieferung zu bieten. „Als Post stellen wir uns dieser Herausforderung. Mit jährlich 74 Millionen zugestellter Pakete und einer Erstzustellungsquote von über 90 Prozent beweisen wir nicht nur unsere Kundenkenntnis, sondern auch die hohe Qualität, mit der wir Tag für Tag für unsere Kundinnen und Kunden da sind“, betont Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik bei der Österreichischen Post. Trotzdem seien die letzten Meter bis zum Kunden – die sogenannte „last mile“ – in der Paketzustellung die schwierigsten und teuersten. „Auf der letzten Meile haben wir in den vergangenen Jahren zahlreiche Innovationen umgesetzt. Mit der Post App mit der praktischen Paketumleitung, der Abstellgenehmigung oder den Post Empfangsboxen bauen wir komfortable Services für unsere Kunden stetig aus“, so Umundum.

Da es insbesondere die zunehmende Mobilität ist, die den Kunden aus dem Haus führt, ist es naheliegend, das Auto als Fortbewegungsmittel in die logistischen Überlegungen einzubeziehen. Mit einer sogenannten „Kofferraumlogistik“, bei der sich die Empfänger ihre Pakete direkt ins Auto liefern lassen können, wird das Fahrzeug Teil der Logistikkette. Die dafür notwendige Informations- und Kommunikationstechnologie gibt es bereits: GPS, Internet, Smartphone sowie sicheres mobiles Identity- und Access-Management. „Die regulären Lieferzeiten passen immer weniger zu unserem Lebensrhythmus. Die Freude am Kauf wandelt sich in Frust, wenn Kunden den Paketen hinterherlaufen müssen. Die von uns entwickelte Kofferraumlogistik-Lösung soll für positive Zustellerfahrungen der Kunden sorgen“, so Dirk Lukaschik, Geschäftsführer von T-Systems in Österreich.

Für den Testlauf stellt VW drei Autos zur Verfügung. „Wir freuen uns gemeinsam mit T-Systems und der Österreichischen Post AG dieses innovative Projekt starten zu können und so unsere langjährige und partnerschaftliche Zusammenarbeit für einen neuen und gemeinsam erbrachten Kundennutzen fortzusetzen. Für den ersten echten Praxistest stellen wir daher auch sehr gerne das beliebteste Auto der Österreicher, den Volkswagen Golf und unseren Kompakt-SUV, den VW Tiguan zur Verfügung“, so Wilfried Weitgasser, Geschäftsführer Porsche Austria.

Der Pilot zur Kofferraumlogistik funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Bereits bei der Online-Bestellung geben die Testkunden als Zusatzinfo „Kofferraumzustellung“ an. Am Tag der Auslieferung kann der Zusteller mittels App die genaue Position des Fahrzeuges orten und durch ein hochsicheres Identifikations- und Berechtigungssystem von T-Systems den Kofferraum entriegeln und die Sendung direkt in das entsprechende VW-Testfahrzeug einlegen. Die mobile Identity- und Access-Lösung stellt dabei sicher, dass nur der autorisierte Zusteller das Auto öffnen kann. Der Zustellprozess inklusive Öffnen und Schließen des Kofferraums wird dabei protokolliert. Empfänger werden per E-Mail, SMS oder App informiert, sobald das Paket in den Kofferraum gelegt wurde.

Die Vorteile der Kofferraumlogistik für alle Beteiligten liegen auf der Hand: Der Kunde erhält seine Ware direkt ins Auto und muss sich nicht um Liefer- oder Öffnungszeiten kümmern, die Post erspart sich mögliche Leerfahrten zu abwesenden Kunden und der Händler profitiert von zufriedenen, rasch belieferten Kunden.

Quelle + Bildquelle: Österreichische Post

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