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Startup Sennder will Fernbusse für den KEP-Markt nutzen

Sennder: Gründer Nothacker & Stephan

Das im Sommer 2015 gegründete Startup Sennder GmbH drängt in den wachsenden Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP) und will mithilfe von Fernbussen sowie privaten und professionellen Stadtkurieren Pakete günstiger und schneller transportieren und zustellen.

Das Berliner Unternehmen Sennder GmbH zielt darauf ab, Kosten insbesondere bei grenzüberschreitenden Transporten zu reduzieren und Pakete auch am gleichen Tag oder auch an Feiertagen zuzustellen. Mitgründer Dr. Nicolas Stephan erklärt seine Idee: „Wir treiben die Integration von Fernbussen und weiteren Serviceanbietern rund um das Thema Logistik voran, um bereits vorhandene Kapazitäten zu nutzen. Dadurch sollen vor allem Pakete und kleinere Lieferungen effizient, aber auch flexibler und grüner verschickt werden.“

Die Pakete werden zentral in der Nähe von Fernbusbahnhöfen gesammelt und auf die unterschiedlichen Busse verteilt. Der Empfänger am Bestimmungsort hat die Wahl, entweder seine Lieferungen an den Sammelpunkten direkt abzuholen oder sich zustellen zu lassen. Dafür kommen unterschiedliche Anbieter in Frage. Die Sennder GmbH hat erste Vereinbarungen mit Fernbusanbietern über den Transport von Paketen geschlossen und führt derzeit Gespräche mit mehreren lokalen Transporteuren für die „first and last mile“ innerhalb einer Stadt.

Vermittlungsplattform als erster Schritt

Als ersten Schritt startete die Berliner Firma Mitte Oktober eine Vermittlungsplattform für Transporte. Auf der Website sennder.com werden Menschen mit Liefergesuchen für Kurz- und Langstrecken sowie private und professionelle Transporteure zusammengeführt. Der Fokus liegt auf der Mitnahme von sperriger, unhandlicher und fragiler Fracht. Im kommenden Jahr wird das Modell auf Pakete und kleinere Lieferungen ausgeweitet.

Die beiden Gründer haben für die erste Phase mehrere Angel-Investoren gewinnen können. Bis Ende des Jahres soll durch eine Finanzierungsrunde weiteres Kapital eingesammelt werden, um in 2016 die Integration weiterer Dienstleister sowie die Expansion zu ermöglichen.

Quelle + Bildquelle: Sennder

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