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Trans-o-flex erweitert Logistiknetz für Arzneimittel

Trans-o-flex

Aufgrund der kontinuierlich zunehmenden Nachfrage nach aktiv temperaturgeführten Transporten für Arzneimittel baut der Schnell-Lieferdienst Trans-o-flex sein bundesweites Netz für Transporte im Temperaturbereich zwischen 15 und 25 Grad Celsius weiter aus. Das Netz Trans-o-flex Ambient wächst im November um ein zusätzliches Hub in Alzenau bei Aschaffenburg. Dann können die temperaturgeführten Sendungen über sieben statt wie bisher über sechs Standorte ins Ambient-Netz des Schnell-Lieferdienstes eingespeist werden.

Erst im März hatte trans-o-flex das im Oktober 2014 gestartete Ambient-Netz von einem Zentralhub-System auf ein Sechs-Hub-System erweitert. „Außer der reinen Kapazitätsanpassung erreichen wir mit der Hinzunahme Alzenaus, dass vor allem Ware aus dem Rhein-Main-Gebiet kürzere Wege ins Netz hat und dadurch später abgeholt werden kann“, sagt Christian Knoblich, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der Trans-o-flex Logistics Group. Hintergrund der stetig steigenden Mengen aktiv bei 15 bis 25 Grad Celsius zu temperierender Sendungen seien die neuen EU-Vorschriften (EU-GDP = Good Distribution Practice), die einen kontrollierten und dokumentierten Versand von Arzneimitteln erfordern.

Für den Netzausbau investiert Trans-o-flex nicht nur auf der Immobilienseite, sondern auch im Fuhrpark. So wurden bereits zusätzliche Fahrzeugkapazitäten bestellt, die sowohl in der Übernahme, im Linienverkehr aber auch in der Zustellung von Ambient-Ware eingesetzt werden sollen. In der Summe sollen bei Trans-o-flex Ambient bis Ende des Jahres 190 Thermotrailer, 85 klimatisierte Lkw, 1.650 Klimaboxen und bis zu 100 klimatisierte Sprinter eingesetzt werden. Auf der Gebäudeseite muss beim zusätzlichen Ambient-Hub Alzenau beispielsweise sichergestellt sein, dass die klimatisierten Fahrzeuge während Lade- und Wartezeiten auf eine Klimatisierung per Strom umschalten können, dass Temperaturdaten am Standort richtig in die Systeme übermittelt und die notwendigen Klimageräte vor Ort eingebaut werden.

Quelle + Bildquelle: Trans-o-flex

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