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KLU-Absolventin gewinnt Young Professional’s Award Logistics

Kristina Stepanovich Foto: Logistik-Initiative Hamburg

Kristina Stepanovich (Foto, Mitte) ist die Gewinnerin des diesjährigen Young Professional’s Award Logistics der Logistik-Initiative Hamburg. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor.

Die Absolventin der Kühne Logistics University (KLU) in Hamburg erhielt die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Masterarbeit zum Thema: Optimization of Kit Supply Chain at ContiTech. Mit ihrer Arbeit konnte sie nachweisen, dass in den Lieferketten bestimmter Ersatzteilkomponenten eines Automobilzulieferers Kostenreduzierungen bis zu 70 Prozent möglich sind. „Meine Arbeit behandelt ein komplexes Lieferketten-Design am Beispiel eines großen deutschen Automobilzulieferers. Es geht dabei um das Entwerfen und Optimieren der Lieferketten eines bestimmten Produkttyps, der als Kit bezeichnet wird“, erläutert Kristina Stepanovich. „Ich bin sehr glücklich, mit meiner Arbeit diesen prestigeträchtigen Preis gewonnen zu haben.“

Je mehr sich jedoch die Produktion der einzelnen Kit-Bestandteile immer weiter differenzierte und auch ausländische Produktionsstätten hinzukamen, wurde das Entwerfen und Optimieren entsprechender Lieferketten eine immer wichtigere Aufgabe. Der Zuschnitt der Supply Chains muss taktischen und strategischen Erwägungen Rechnung tragen, wenn Produktion und Lieferung der Kits über ganz Europa verteilt ist. In ihrer Masterarbeit hat Kristina Stepanovich daher untersucht, welche Teile von wo aus wohin geliefert werden müssen, um effektiv zusammengesetzt werden zu können, wobei die schnellstmögliche Erreichbarkeit der Endabnehmer ebenfalls ein Kriterium war. „Kristina Stepanovich analysierte dieses komplexe Problem anhand eines mathematischen Modells, welches ihr gestattete, sämtliche Lieferketten für ganz verschiedene Szenarios zu optimieren“, erklärt Dr. Çerağ Pinçe, Assistant Professor of Operations and Supply Chain Management an der Kühne Logistics University, der ihre Arbeit betreute. „Anschließend verglich sie die gefundenen Lösungen mit den strategischen Zielen des Unternehmens und leitete daraus praktische Schlussfolgerungen ab.“

Quelle: Logistik-Initiative Hamburg

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