Newsticker

Lufthansa Cargo und ANA Cargo erweitern Netz in Japan

ANA_LHCargo_Photo Foto: LH Cargo

Zeitgleich mit dem ersten Jahrestag ihrer Kooperation beginnen Lufthansa Cargo und All Nippon Airways (ANA) mit einer weiteren Ausbaustufe ihres gemeinsamen Netzes zwischen Europa und Japan. Das teilt Lufthansa Cargo in einer aktuellen Pressemeldung mit.

Dafür würden nach und nach Anschlussziele in Japan ins Netz aufgenommen – zunächst Fukuoka auf der Hauptinsel Kyushu im Süden Japans, später Sapporo auf der Nordinsel. Ab dem 1. Dezember sind Anschlussflüge der ANA von Tokio-Haneda zum Fukuoka Airport (FUK) über die Systeme beider Partner buchbar. „Dank des Joint Ventures können wir das breite europäische Zubringernetz der Lufthansa Cargo mit den Direktverbindungen beider Partner nach Japan sowie den Anschlussflügen der ANA in Japan verbinden“, erklärt Carsten Wirths, Area Manager Europa und Afrika bei Lufthansa Cargo. Davon würden Kunden beider Airlines in Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien und Österreich profitieren. „Wir verbessern unser Angebot für Branchen, die wesentlich von Luftfracht profitieren, denn Fukuoka und seine Region sind wichtige Zentren der Stahl- und Automobilbranche sowie der Halbleiter-, Elektronik-, Umwelt- und Biotechnologie“, ergänzt Yukata Terao, Projektleiter Cooperations, ANA Cargo.

Im Dezember 2014 starteten Lufthansa Cargo und ANA Cargo ihr Joint Venture auf den Strecken von Japan nach Europa. Im vergangenen August erweiterten sie die Zusammenarbeit auf Flüge von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Österreich nach Japan und bezogen Ende Oktober Belgien ein. Weitere Ziele in Europa und Japan werden Schritt für Schritt folgen. Die Kooperation kennzeichne laut Lufthansa Cargo eine weit reichende Integration von Systemen und Prozessen, ein vereintes Netz und gemeinsam vermarktete Kapazitäten auf Strecken zwischen Japan und Europa. Kunden profitieren von mehr und schnelleren Verbindungen auf den Joint Venture Routen sowie von gemeinsamen Standards, größerer Flexibilität und Zeitersparnis. Zurzeit ist im Joint Venture der Versand von Express- und Standardfracht möglich. Weitere Produkte sind geplant.

Quelle: Lufthansa Cargo

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*