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Contargo beginnt mit Terminalausbau in Voerde-Emmelsum

Am 3. Dezember hat Contargo mit dem Anschluss des Baustroms offiziell die Bauarbeiten am Terminal im Hafen Emmelsum begonnen. Das Container-Hinterlandlogistik-Netzwerk wird mit dem neuen Terminal eigene Standorte am Niederrhein entlasten und der Wirtschaft im Lippemündungsraum eine leicht zu erreichende Anbindung im Kombinierten Verkehr an die Seehäfen bieten.

„Die Anlage in Emmelsum wird unser Terminal-Netzwerk am Niederrhein sehr gut ergänzen, denn unsere bestehenden Standorte stoßen aufgrund des hohen Transportaufkommens bereits an ihre Grenzen“, sagt Konrad Fischer, Co-Geschäftsführer der Contargo GmbH & Co. KG. „Wir hoffen, das Terminal Mitte 2016 in Betrieb nehmen zu können.“

Die geplante Anlage im Hafen Emmelsum, im gleichnamigen Stadtteil der Stadt Voerde und im Einmündungsbereich des Wesel-Datteln-Kanals, wird durch Bundesmittel zur Förderung von Umschlagsanlagen des Kombinierten Verkehrs mitfinanziert. Auf zunächst 46.000 Quadratmetern Terminalfläche entstehen in den nächsten Monaten Stellplätze für rund 1.400 TEU, Verkehrswege, Lkw-Stellflächen und Pkw-Parkplätze. Außerdem werden Gleise neu verlegt, ein Abfertigungs- und Sozialgebäude sowie eine Halle für Maintenance und Repair-Dienstleistungen errichtet.

Moderne technische Ausstattung geplant
Ein Brückenkran von einer früheren Nutzung ist bereits installiert. Zusätzlich schafft Contargo einen neuen Reachstacker für den Standort an. Nach dem Ausbau stehen für den trimodalen Containerumschlag 300 Meter Kailänge sowie zwei Gleise von jeweils 315 Metern für den Umschlag von jährlich rund 85.000 TEU zur Verfügung. Eine Reeferstation ermöglicht, dass in Emmelsum auch temperaturgeführte Güter umgeschlagen und gelagert werden können. Zu den weiteren Dienstleistungen des Terminals wird die Zollabfertigung gehören.

„Die neue Anlage wird mit modernster Technik ausgestattet“, sagt Konrad Fischer. „Beispielsweise werden die An- und Abmeldung von Lkw und Bahn teilautomatisiert ablaufen. Mithilfe von OCR-Gates können die Kennzeichen der Ladeeinheiten sowie der Fahrzeuge eingelesen werden. Außerdem werden wir das komplette Betriebsgelände umweltfreundlich und sparsam mit LED beleuchten.“

Quelle: Contargo

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