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St. Galler WCM-Studie

Working Capital Management-Performance Excellence-Studie Band 2014

Es besteht Einigkeit darüber, dass eine Verkürzung der Forderungslaufzeit und der Bestandsreichweite in Verbindung mit einer Verlängerung der Kreditorenlaufzeit zu einer Reduktion des gebundenen Kapitals führt. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, wenn es um die „optimale“ Höhe des gebunden Kapitals geht. Zielkonflikte mit Kosten-, Qualität- und Serviceanforderungen treten in allen Teilbereichen des Working Capital Managements auf und müssen gegeneinander abgewogen werden, wenn man die Leistungsfähigkeit von Unternehmen verbessern möchte. Diese Herausforderungen potenzieren sich, wenn man die unternehmensspezifische Akteursperspektive verlässt und das Thema aus einer übergreifenden Netzwerksicht betrachtet. Mit der vorliegenden Studie möchten wir einen Beitrag zum Verständnis leisten, was Good Practice-Unternehmen im Working Capital Management in der Praxis auszeichnet und wie man das Netto-Umlaufvermögen ausgewogen ausrichten kann

Inhaltlich werden dazu quantitative und qualitative Faktoren aufgegriffen. Quantitative Faktoren gehen in Form von Kennzahlen, wie beispielsweise dem Cash-to-Cash Cycle, in die Studie ein. Qualitative Faktoren liefern darüber hinaus einen Beitrag, um zu verstehen, welche Strukturen, Ziele, Prozesse und Methoden zu einer hohen Leistungsfähigkeit im Working Capital Management beitragen. Thematisch werden dabei neben der strategischen und organisatorischen Verankerung des Working Capital Managements die vier Teilbereiche der Implementierung (Order-to-Cash Cycle, Forecast-to-Fulfill Cycle, Purchase-to-Pay Cycle und Credit-to-Interest Cycle) aufgegriffen. Insgesamt resultieren daraus sechs Felder entlang derer Performance Excellence im Working Capital Management bei den Unternehmen untersucht wird.

Innerhalb der einzelnen Performancefelder wird jeweils zunächst eine kurze theoretische Einführung in den jeweiligen Teilbereich gegeben bevor die Ergebnisse der Studie dargestellt werden. Dabei gehen wir vor allem auf Besonderheiten von Branchengruppen sowie die Eigenschaften von Good Practice-Unternehmen ein. Insgesamt lassen sich aus den sechs Performancefeldern vielschichtige Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit im Working Capital Management ableiten. Die Studienergebnisse von 2014 dienen ferner als Grundlage, um in Folgeuntersuchungen das Verständnis zu Performance Excellence im Working Capital Management noch weiter zu vertiefen und etwaige Veränderungen im Zeitverlauf aufzuzeigen.


Verlag: Cuvillier Verlag
Autor: Erik Hofmann & Judith Martin
Erscheinungsdatum: 2014
ASIN: 978-3954048298
Preis: 44.50 Euro
Link: St. Galler WCM-Studie

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