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Hupac startet 2016 mit neuen Verbindungen und starkem Netzwerk

Hupac

Im vergangenen Jahr beförderte der Schweizer Kombi-Operateur Hupac rund 662.000 Strassensendungen auf der Schiene. Das Verkehrsvolumen konnte somit leicht gesteigert werden. Zum Jahresanfang hat Hupac zahlreiche neue Verbindungen eingeführt.

Im vergangenen Jahr beförderte der Schweizer Kombi-Operateur Hupac rund 662.000 Strassensendungen auf der Schiene. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wachstumsträger war erneut der nicht-transalpine Verkehr mit einer Steigerung von knapp 6 Prozent. Der transalpine Verkehr durch die Schweiz verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,6 Prozent. Im transalpinen Verkehr via Brenner musste eine Verbindung eingestellt werden, woraus ein Rückgang von knapp 20 Prozent resultierte. Zahlreiche Streiktage und Verkehrsunterbrüche durch Baustellen und Unfälle behinderten den Verkehr und wirkten sich negativ auf die Verkehrsentwicklung aus.

Shuttle Net mit neuen Verbindungen
Zum Jahresbeginn hat Hupac zahlreiche neue Verbindungen ins Angebot aufgenommen. Der Shuttlezug Zeebrugge D Novara verkehrt mit drei Rundläufen pro Woche und ist insbesondere für das Marktsegment der Megatrailer attraktiv. Die Shuttleverbindung Venlo D Busto Arsizio bietet fünf Abfahrten pro Woche und bindet erstmals den niederländischen Wirtschaftsraum Limburg an das Netzwerk der Hupac an. Für das Segment Süditalien wurde der Shuttle Busto D Bari in Kooperation mit dem italienischen Operateur Cemat neu strukturiert, um den Kunden einen noch attraktiveren Fahrplan anzubieten.

Wichtige Neuigkeiten gibt es auch im Polenverkehr. Seit Jahresanfang ist der Terminal Kutno bei Warschau die zentrale Drehscheibe im Ost-West-Verkehr. Hier treffen die Hupac Shuttlezüge aus Ludwigshafen, Schwarzheide und Antwerpen ein, ebenso der neue, gemeinsam mit PCC und Kombiverkehr betriebene Shuttlezug aus Duisburg. Von hier aus können die Sendungen mit dem zweimal wöchentlich verkehrenden Hupac-Shuttle nach Moskau fahren und bis Zentralasien und Fernost weitergeleitet werden. Die im Mai 2015 eingeführte Verbindung zwischen Schwarzheide und Südpolen ergänzt das Angebot.

Erste Erfolge im Geschäftsbereich Company Shuttle
Neue Verbindungen wurden auch von dem neu eröffneten Geschäftsbereich Company Shuttle umgesetzt. Seit Jahresanfang verkehrt ein Shuttlezug zwischen Rotterdam und Novara mit vier Rundläufen pro Woche. Ein weiterer Zug fährt täglich zwischen Norditalien und dem niederländischen Wirtschaftsraum Limburg. Mitte Januar wurde der im Herbst 2015 gestartete Zug zwischen Kopenhagen und dem Ruhrgebiet durch einen Anschluss in den Raum Limburg erweitert.

Die Business Unit Company Shuttle bietet Kunden mit grossem Sendungsvolumen massgeschneiderte Lösungen nach dem Baukastenprinzip an. Kunden, die bereit sind, das Auslastungsrisiko der Züge selbst zu tragen, finden in Hupac einen erfahrenen Partner für die optimale Abwicklung des Geschäfts.

Ausblick für 2016
Für das laufende Jahr erwartet Hupac eine weiterhin stabile Verkehrsnachfrage. Unsicherheitsfaktoren sind der sinkende Dieselpreis, der den Strassengüterverkehr begünstigt, sowie die Parität Euro/Franken, welche die Wettbewerbsfähigkeit des schweizerischen Verkehrsangebots belastet. „Wir wollen unser Netzwerk im Kernmarkt Westeuropa stärken, insbesondere in Hinblick auf die bevorstehende Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels Ende des Jahres“, kündigt Hupac Direktor Bernhard Kunz an. Der „längste Tunnel der Welt“ ist zur Zeit im Testbetrieb und wird im Dezember 2016 dem Markt zur Verfügung stehen. „Die NEAT verbessert die Produktivität und Attraktivität des Kombinierten Verkehrs – eine grosse Chance, auf die wir uns systematisch vorbereiten“, so Kunz. Weitere interessante Märkte sind Ost- und Südosteuropa sowie Fernost. Hier wird Hupac ihr Engagement verstärken, um der wachsenden Nachfrage zu entsprechen.

Quelle: Hupac

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