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VDKL: Der Sommer 2015 war fair – zumindest aus Sicht Deutscher Kühlhäuser

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Deutschlands Kühlhäuser haben nach wie vor gut zu tun. Mit einer durchschnittlichen Gesamtauslastung von 76,4 Prozent hielten die im Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e.V. (VDKL) organisierten Kühlhäuser das hohe Niveau der vergangenen Jahre.

Ein Grund für das positive Ergebnis ist die stabile wirtschaftliche Gesamtsituation 2015. Ein Blick auf die monatlichen Auslastungszahlen zeigt deutlich, dass die Trends bei Ein- und Auslagerungen saisonal bestimmt sind und sich alljährlich wiederholen. Besonders offensichtlich wird das an den Feiertagen wie Ostern und Weihnachten – hier wandern die eingelagerten Waren aus den Kühlhäusern in die heimischen Kühlschränke. Auch im Sommer lichten sich die Regale der Kühlhäuser, wenn die Deutschen sich über Grillfleisch und Speiseeis freuen.

Welchen Einfluss das Wetter hat, zeigte sich im schwülwarmen Gewitter-Sommer 2014: Viele Unwetter und enorme Niederschläge machten so gar keine Lust auf Grillen und Eis-Essen. Entsprechend gut gefüllt blieben die VDKL-Kühlhäuser von Juli bis November 2014. Der Sommer 2015 dagegen war recht fair. Das sogenannte Sonnenschein-Soll wurde im Durchschnitt erreicht und das zeigt sich auch in den VDKL-Auslastungszahlen.

Grundlage für die Statistik zur Auslastung Deutscher Kühlhäuser ist eine langfristige Forschungsreihe des Instituts für Handelsforschung in Köln (IfH). Die Zahlen dieser deutschlandweit einmaligen Forschungsreihe haben einen repräsentativen Aussagewert und geben verlässliche Trends wider.

Der VDKL vertritt über 80 Prozent der gewerblichen Kühlhäuser in Deutschland. Mitglieder sind Dienstleistungs-, Industrie- und Handelsunternehmen, die im Bereich der temperaturgeführten Logistik von Tiefkühl- und Frischeprodukten tätig sind.

Quelle + Bildquelle: VDKL

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