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ECH: Reibungslose Betriebsaufnahme zum Jahresbeginn

Das ECH EuregioCargoHub in Schüttorf hat wie geplant zum Jahreswechsel den Betrieb aufgenommen. In diese gemeinsame Gesellschaft haben die beiden Speditionen SLK Logistik in Schüttorf und Nellen & Quack – The Green Line in Gronau ihre gesamte Stückgutproduktion verlagert. Das neue Terminal unmittelbar am Autobahnkreuz Schüttorf, dem Schnittpunkt der Autobahnen A 30 und A 31, verfügt über 50 Verladetore und 4.350 Quadratmeter Umschlagfläche.

Obwohl dem 30-köpfigen Team in Umschlag und Disposition im Dezember 2015 nur wenig Zeit zum Trainieren der Abläufe geblieben war, es wegen der Feiertage ein erhöhtes Sendungsvolumen abzuarbeiten galt und zu allem Überfluss am Tag der Betriebsaufnahme Blitzeis herrschte, legte das ECH EuregioCargoHub einen gelungenen Start hin. „Auch wenn wir als Unternehmen jung sind, vereinen wir in uns die Kompetenzen unserer Muttergesellschaften im Stückgutgeschäft“, erklärt ECH-Geschäftsführer Michael Ketteler. „Dank dieser Erfahrungen ist die Inbetriebnahme trotz widriger Umstände gut gelungen.“

Mit der ECH EuregioCargoHub GmbH verfolgen die beiden benachbarten Speditionen Nellen & Quack – The Green Line und SLK Logistik ein neues Outsourcingkonzept der Stückgutspedition 4.0. Das ECH EuregioCargoHub übernimmt dabei als Produktionsgesellschaft für die beiden Muttergesellschaften die operative Stückgutabwicklung einschließlich Nahverkehr, Umschlag und Stückgutlinienführung. Beide Unternehmen bleiben selbständig und auch Partner ihrer jeweiligen Stückgutkooperationen: SLK Logistik ist Mitglied im Stückgutnetz S.T.a.R, Nellen & Quack – The Green Line ist bei 24plus logistics network organisiert. Die beiden Speditionen aus der Euregio hatten im Stückgutgeschäft wachsende Sendungsmengen verzeichnet und konnten sich durch die gemeinsame Produktionsgesellschaft Investitionskosten teilen. Außerdem ermöglicht das Gemeinschaftsunternehmen eine verbesserte Auslastung von Nah- und Fernverkehren.

„Wir sprechen bei dem Konzept von der Stückgutspedition 4.0“, erläutert Uwe Brehm, Geschäftsführer von Nellen & Quack – The Green Line: „Stückgutspedition 1.0 war die bahnamtliche Spedition, 2.0 war der Aufbau eigener Fernverkehre, 3.0 die Organisation in Kooperationen – und nun ist mit der Stufe 4.0 das Outsourcing der gesamten Stückgutproduktion erreicht.“ Voraussetzung für das Funktionieren des Outsourcingmodells ist die nahtlose Datenintegration der Produktionsgesellschaft. Dabei wurde die ECH EuregioCargoHub GmbH vom IT-Dienstleister active logistics GmbH als Entwicklungs- und Realisierungspartner unterstützt. So konnte eine Effizienzsteigerung der Stückgutabläufe erzielt werden und die Auskunftsfähigkeit gegenüben den Kunden verbessert werden.

ECH ist zunächst als Dienstleister für die beiden Muttergesellschaften tätig, bietet aber auch als neutraler Partner an, Sendungsmengen von Drittspediteuren professionell abzuwickeln. So führt die Speditionskooperation 24plus logistics network bereits seit dem Start des Umschlagzentrums Verkehre nach Ostfriesland über das ECH. „Unser neues Outsourcingkonzept hat in der Fachwelt einiges Aufsehen erregt“, berichtet Ingo Boll, geschäftsführender Gesellschafter der SLK Logistik Internationale Speditionsgesellschaft mbH. „Wir führen interessante Gespräche und rechnen damit, dass schon in naher Zukunft weitere Stückgutspeditionen das ECH als Drehscheibe für die Zustellung oder als Gateway für deutschlandweite und europäische Fernverkehre nutzen werden.“ Das Verteilergebiet der ECH EuregioCargoHub GmbH umfasst den gesamten deutsch-niederländischen Kommunalverband Euregio, der sich über das Münsterland, das südwestliche Niedersachsen und die östlichen Niederlande erstreckt, und reicht geht darüber hinaus bis an die Nordseeküste. Zusätzlich ist das ECH über Hubverkehre und zahlreiche Direktverkehre an die Netze der Stückgutkooperationen S.T.a.R. und 24plus logistics network angebunden.

Quelle: ECH Euregio Cargo Hub

 

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