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Panalpina zeigt sich 2015 sehr widerstandsfähig

Panalpina: Flagge

Das international tätige Transport- und Logistikunternehmen Panalpina zeigte sich letztes Jahr sehr widerstandsfähig. In einem äusserst herausfordernden Umfeld verzeichnete die Panalpina Gruppe einen leichten Anstieg beim EBIT und Konzerngewinn.

Der EBIT erreichte CHF 117,2 Millionen (auf Basis konstanter Wechselkurse: CHF 134,2 Millionen oder +15,0 Prozent) und der Konzerngewinn CHF 88,2 Millionen (währungsbereinigt: CHF 100,6 Millionen oder +16,3 Prozent) im Jahr 2015. Während die Volumen in der Luft- und Seefracht leicht unter Vorjahresniveau fielen, erzielte die Logistik das erste positive Jahresergebnis auf Stufe EBIT.

“Wir haben die Profitabilität aufrechterhalten in einem Jahr, das gekennzeichnet war von einem schwachen Markt, dem tiefen Ölpreis, negativen Währungseinflüssen und hohen IT-Investitionen unsererseits“, sagt Panalpina CEO Peter Ulber. „Die Resultate belegen unsere Widerstandsfähigkeit in schwierigeren Zeiten. Ohne Währungseffekte hätte der EBIT sogar um 15 Prozent zugenommen.“

EBIT erhöht
Panalpinas Bruttogewinn nahm 2015 um 7,1 Prozent auf CHF 1 473,8 Millionen ab (währungsbereinigt: CHF 1 571,4 oder -0,9 Prozent; 2014: CHF 1 586,0 Millionen). Panalpina verzeichnete für das ganze Jahr einen EBIT von CHF 117,2 Millionen (währungsbereinigt: CHF 134,2 Millionen oder +15 Prozent), leicht mehr als im letzten Jahr (2014: CHF 116,7 Millionen). Die berichtete EBIT/Bruttogewinn-Marge nahm von 7,4 Prozent im Jahr 2014 auf 8,0 Prozent (währungsbereinigt: 8,5 Prozent) im Jahr 2015 zu. Der Konzerngewinn der Gruppe belief sich im Berichtsjahr auf CHF 88,2 Millionen (währungsbereinigt: CHF 100,6 Millionen oder +16,3 Prozent), gegenüber CHF 86,5 Millionen im Jahr zuvor.

Luftfracht
Panalpinas Luftfrachtvolumen nahmen im Jahr 2015 um 2,5 Prozent ab, in einem Markt, der geschätzt um 1 Prozent zurückging. Der Rückgang ist auf tiefere Volumen von Kunden in der Öl- und Gas- sowie Automobilindustrie zurückführen, die weniger Güter transportieren liessen. Das Unternehmen transportierte 836 200 Tonnen Luftfracht im letzten Jahr (2014: 857 800 Tonnen). Der Bruttogewinn pro Tonne nahm um 5,8 Prozent auf CHF 699 ab (2014: CHF 742). Der Luftfracht-Bruttogewinn ging auf CHF 584,1 Millionen zurück (2014: CHF 636,3 Millionen). Die Luftfracht erzielte einen EBIT von CHF 88,5 Millionen, verglichen mit CHF 112,0 Millionen im Vorjahr. Die EBIT/Bruttogewinn-Marge belief sich 2015 auf 15,2 Prozent, gegenüber 17,6 Prozent im Jahr zuvor.

Seefracht
Panalpinas Seefrachtvolumen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent ab, während der Markt geschätzt um 1% wuchs. Das Unternehmen transportierte 1 593 900 TEU (20-Fuss-Container) im Jahr 2015 (2014: 1 606 500 TEU). Der Bruttogewinn pro TEU nahm um 1,5 Prozent auf CHF 301 ab (2014: CHF 306), was in einem Bruttogewinn von CHF 480,4 Millionen (2014: CHF 491,5 Millionen) resultierte. Die Seefracht verzeichnete einen EBIT von CHF 26,6 Millionen im Jahr 2015, gegenüber CHF 12,9 Millionen im Jahr 2014. Die EBIT/Bruttogewinn-Marge verdoppelte sich von 2,6 Prozent im Jahr 2014 auf 5,5 Prozent im Jahr 2015.

Logistik
Der Bruttogewinn in der Logistik nahm 2015 um 10,7 Prozent auf CHF 409,3 Millionen ab (2014: CHF 458,2 Millionen). Mit der Trennung von defizitären Anlagen erzielte die Logistik jedoch auf Stufe EBIT das erste positive Jahresergebnis von CHF 2,1 Millionen, verglichen mit einem EBIT-Verlust von CHF 8,2 Millionen im Vorjahr.

Dividende
Angesichts der guten Nettoliquidität und stabilen Profitabilität, wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 10. Mai 2016 eine Dividendenzahlung von CHF 3,50 pro Aktie vorschlagen. Dies entspricht einem Dividendenertrag von 3,1 Prozent (basierend auf dem Aktienpreis Ende 2015).

Ausblick
Im vergangenen Jahr dehnte Panalpina ihre Logistics Manufacturing Services aus, übernahm ihren ägyptischen Agenten Afifi und eröffnete neue Geschäftsstellen in Marokko, Kenia und Myanmar. Zudem übernahm Panalpina eine Mehrheitsbeteiligung an Airflo, Kenias zweitgrösstem Luftfrachtspediteur, spezialisiert auf den weltweiten Export von verderblichen Waren. „Mit einer Reihe bereits lancierter Initiativen und weiteren, die kommen werden, zielen wir darauf ab, im Jahr 2016 stärker als der Luft- und Seefrachtmarkt zu wachsen“, sagt Ulber. Panalpina erwartet für 2016, dass der Luftfrachtmarkt um 1 bis 2 Prozent und der Seefrachtmarkt um 2 Prozent wachsen wird.

Quelle: Panalpina

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