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Meyer QSL bietet neuen Anlieferprozess Drop & Go

Für eine noch effizientere Anlieferung am Restaurant hat der Logistikdienstleister für die Systemgastronomie Meyer Quick Service Logistics (QSL) einen innovativen neuen Prozess eingeführt: Paletten werden jetzt vor dem Stretchen von allen Seiten fotografiert. Dadurch sparen die Stores die Kontrolle der Lieferung durch ihre Mitarbeiter.

„Mit unserem neuen Lieferprozess Drop & Go sparen die Restaurant-Mitarbeiter unserer Kunden Zeit, weil sie den Inhalt einer Lieferung jetzt bequem beim Verräumen der Waren kontrollieren können“, erklärt Thorsten Kilgenstein, Director Operations bei QSL. „Der Arbeitsschritt der gemeinsamen Kontrolle in Anwesenheit des Fahrers fällt damit komplett weg.“ Außerdem, berichtet der Projektleiter, sind die Stores jetzt zeitlich flexibler beim Verräumen der Ware – und damit auch bei der Einteilung des Personals. Denn QSL nimmt Nachfragen zur Vollständigkeit der Lieferung noch bis zu drei Stunden nach Auslieferung entgegen. Von der höheren Bearbeitungsgeschwindigkeit, die Drop & Go bei der Anlieferung ermöglicht, profitieren alle QSL-Kunden.

Der Prozess ist einfach und dabei innovativ: Zunächst werden die fertig bestückten Paletten auf der Wickelmaschine vor dem Stretchen um die eigene Achse gedreht und dabei gescannt sowie von allen Seiten fotografiert. Ein Hersteller von Verpackungsmaschinen hat dazu auf konkrete Anforderung eigens für QSL Palettenwickler mit Fotokameras und Scannern ausgerüstet. Die Fotos werden von einer Software der Nummer der Versandeinheit (NVE) zugeordnet und auf einem QSL-Server abgelegt. Im nächsten Schritt werden die Paletten und Rollcontainer wie gewohnt verladen und ausgeliefert. Am Restaurant oder Shop quittiert ein Mitarbeiter dem QSL-Fahrer den Erhalt der Lieferung, ohne mit ihm gemeinsam die erhaltenen Warenarten und die Kartonanzahl zu prüfen. Sollte den Store-Mitarbeitern beim Verräumen auffallen, dass etwas fehlt, könnten sie nachordern. „Wenn wir nicht schon vorher sehr niedrige Fehlmengenquoten gehabt hätten, wären unsere Kunden den Weg zu Drop & Go vermutlich nicht mitgegangen“, erklärt Thorsten Kilgenstein. „Unsere Kunden vertrauen uns.“ Der Director Operations betont, dass QSL auch weiter das gewohnte Verfahren mit Einzelkontrolle anbietet. „Bei uns erhält jeder die Leistungen, die er will“, sagt er und ergänzt: „Nach der Testphase hat allerdings kein Kunde auf die Vorteile von Drop & Go verzichten wollen.“

Tablet-PCs und elektronischer Lieferschein
Zeitgleich zur Einführung von Drop & Go hat QSL alle Fahrer mit iPads ausgerüstet. Dadurch fällt der Papier-Lieferschein weg. Alle Schritte, vom automatisch erstellten Eintrag zur Ankunftszeit über Temperaturkontrolle und Leergutannahme bis zur elektronischen Empfänger-Unterschrift erledigt der Fahrer auf dem Tablet. Nachdem der Store-Mitarbeiter den Erhalt der Ware quittiert hat, überträgt die Software iPimm den elektronischen Lieferschein direkt zu den Disponenten von QSL und in die Systeme des Kunden. Das spart den Store-Mitarbeitern gleich an mehreren Stellen Arbeit: Der elektronische Lieferschein kann direkt in die Kasse des Stores eingespielt werden und ermöglicht so eine Wareneingangsbuchung ohne Eintippen. Außerdem kann der Beleg elektronisch archiviert und gehandelt werden, was der Buchhaltung Arbeit spart.

Quelle: QSL

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