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BLG und Engelbert Strauss erhalten ELA-Award

20160415_ela_02 Foto: BLG

Der Dienstleister BLG Logistics ist gemeinsam mit seinem Partner Engelbert Strauss Gewinner des Europäischen Logistikpreises der European Logistics Association (ELA). Nach dem Gewinn des Deutschen Logistik-Preises 2015 für das Projekt „Treffpunkt Stargate – Logistik an der Schnittstelle von Mensch und Roboter“ wurden die beiden Unternehmen für dieses Projekt nun auch auf europäischer Ebene ausgezeichnet. In Brüssel nahmen Thomas Krüger, Geschäftsführer BLG Handelslogistik, und Matthias Fischer, Leiter Operative Projekte bei Engelbert Strauss, den begehrten Preis gestern Abend entgegen.

Zentraler Bestandteil des Konzepts, das sich seit Oktober 2014 am Standort in Frankfurt im Regelbetrieb beweist: Der Mensch muss nicht mehr zu den Regalen gehen, sondern die Regale kommen mit der Ware zum Menschen. Möglich wird dies durch ein technisches System der Firma Grenzebach. Das „G-Com“ basiert auf der Grundidee eines mobilen Kommissionierlagers: Vollautomatisch werden die Regale zu einer multifunktionalen, flexiblen und darüber hinaus ergonomisch angelegten Pick-Station („Stargate“) gebracht. Die dafür eingesetzten Transportfahrzeuge („Carrys“) mit niedriger Bauhöhe unterfahren die mobilen Warenträger, heben diese an und transportieren sie auf einem festgelegten Weg zu den Stargates. Die hochdynamische und flexible Lösung mit ihrem „Ware-zur-Person“-Prinzip hat die gesamte Intralogistik im Frankfurter Logistikcenter der BLG revolutioniert.

„Wir glauben, dass das von uns zusammen mit Engelbert Strauss realisierte Pick&Store-System für viele Zukunftsanforderungen gerade innerhalb der neuen Anforderungen aus der Diskussion um Industrie 4.0 und Logistik 4.0 ein wichtiger Praxistest ist“, erklärte Thomas Krüger anlässlich der Preisverleihung. Neben den Mann-zur-Ware- und den Ware-zu-Mann-Systemen würden sich bald sehr häufig Roboter-zur-Ware-zum-Mann-Systeme etablieren. „Als Logistikdienstleister können wir häufig nur so viel Innovation betreiben, wie der Auftraggeber es auch zulässt“, so Krüger. „Und deshalb sind wir auch ganz besonders dankbar, dass Engelbert Strauss den Mut und die Weitsicht hatte, dieses Projekt mit uns zu realisieren.“

Quelle: BLG

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