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Österreichische Post gewinnt Nachhaltigkeitspreis Logistik

BVL_DE_AT_Nachhaltigkeitspreis_Logistik_2016_001_Post-Nissan-Elektro-Auto-c-Werner_Streitfelder_fuer_Oesterreichische_Post_AG Foto: Österreichische Post

Preisträger des fünften Nachhaltigkeitspreises Logistik, der jährlich im Rahmen des Logistik-Dialogs in Wien von den BVL-Organisationen Österreich und Deutschland verliehen wird, ist die Österreichische Post. Das Unternehmen wurde gestern für sein Projekt „Es steckt viel Grün im Gelb – Die Modellregion E-Mobility Post und das Projekt ‚Grünes Wien 2016‘“ ausgezeichnet.

Mit der Modellregion „E-Mobility“ Post hat sich die Österreichische Post das Ziel gesetzt, Teile des Fuhrparks auf E-Fahrzeuge umzustellen. Bis Ende 2016 werden rund 1.300 E-Autos, E-Mopeds und E-Fahrräder in ganz Österreich im Einsatz sein. Im Rahmen der Modellregion entstand auch das Projekt „Grünes“ Wien. Dabei will die Post ab Ende 2016 alle Brief- und Werbesendungen an Privatkunden in Wien ausschließlich zu Fuß, mit dem Fahrrad und Elektrofahrrad oder sonstigen E-Fahrzeugen zustellen. Die Elektrofahrzeugflotte der Österreichischen Post umfasst derzeit 1.111 E-Fahrzeuge. Durch den Einsatz der Elektrofahrzeuge wird die Emission von Treibhausgasen deutlich gesenkt, insbesondere, da der Strom für die Fahrzeuge aus erneuerbarer Energie stammt. Die Post errichtete dafür auf dem Dach des Briefzentrums Wien eine Photovoltaikanlage und eine weitere Anlage am Logistikzentrum Allhaming, und bezieht darüber hinaus Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Die Transportleistungen der Post werden auf diese Art und Weise umweltschonender. Zur Freude vieler lärmgeplagter Menschen werden sie auch leiser. Und die Post hat sich darüber hinaus kreative Zusatznutzungen einfallen lassen, die im Moment in der Erprobung sind: So läuft in Salzburg ein Test, bei dem Zustellfahrzeuge der Post im Sinne eines Car Sharing-Angebots an private Nutzer vermietet werden. Gemeinsam mit der ÖBB gibt es Überlegungen, Pendlern die Nutzung von E-Fahrzeugen der Post auf ihrer Fahrt zu den Haltepunkten der ÖBB zu ermöglichen. Durch die Umstellung wurden bis dato rund 630 Tonnen CO2- Ausstoß vermieden.

Quelle: Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL)

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