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Eurogate erweitert Terminal-Netzwerk auf zwölf Standorte

Eurogate: Logo

Am 25. April 2016 haben das zypriotische Transportministerium und das Eurogate Konsortium den Vertrag zur Übernahme des Limassol Container Terminals unterzeichnet. Die Partner des Konsortiums sind Eurogate International GmbH (60 Prozent), Interorient Navigation Company Ltd. (20 Prozent) und East Med Holdings S.A. (20 Prozent). Sie haben bis 2013 sechzehn Jahre lang das größte Feeder-Schifffahrts-Netzwerk im Mittelmeer und am Schwarzen Meer betrieben.

Der Limassol Container Terminal verfügt aktuell über eine jährliche Umschlagskapazität von 500.000 Standardcontainern (TEU), Hauptanteil ist lokale Ladung zur Versorgung des Inselstaates Zypern. Der Containerterminal hat eine Flächenausdehnung von 35 Hektar und eine Kaimauerlänge von 800 Metern. Die nautischen Rahmenbedingungen sind hier „state-of-the-art“: Die Hafenzufahrt hat eine Wassertiefe von 17 m, die Wassertiefe vor den Liegeplätzen beträgt 16 m. Darüber hinaus ist ein Wendebecken mit einem Drehkreis von 600 m Durchmesser vorhanden. Mit Limassol erweitert Eurogate sein Netzwerk auf zwölf Containerhäfen.

Thomas Eckelmann, Vorsitzender der Eurogate-Gruppengeschäfts­führung, sagt: „Der Limassol Container Terminal ist eine ideale strategische Ergänzung des Netzwerks der Eurogate-Gruppe. Mit Tanger im westlichen, Gioia Tauro und Cagliari im zentralen und Limassol im östlichen Mittelmeer ist Eurogate jetzt im gesamten Mittelmeerraum präsent.“

Eurogate will in die Modernisierung des Terminals investieren, insbesondere in neue Großgeräte, in das IT-System und in die Flächensanierung. Der Containerterminal wird unter dem Namen „Eurogate Container Terminal Limassol Limited“ in das Netzwerk der größten europäischen reedereiunabhängigen Containerterminal-Gruppe integriert.

Das Eurogate-Konsortium hatte sich für die Übernahme des Limassol Container Terminals beworben, nachdem die zypriotische Regierung im Juni 2015 eine internationale Ausschreibung zur Privatisierung der Hafenanlagen veröffentlicht hatte. Die Vertragsunterzeichnung fand im Präsidentenpalast Zyperns in Nikosia statt.

Adonis Papadopoulos, Chairman der Interorient Navigation Company Ltd., erklärte: „Wir freuen uns, zu dieser für Zypern so wichtigen Entwicklung beizutragen. Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir in den Ausbau des Limassol Container Terminals investieren, um seine Leistungskraft und seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und vor allem auch seinen Input für die lokale Wirtschaft zu verbessern.“

Demetris Mouskos, Chairman der East Med Holdings S.A., fügte hinzu: „Dank unserer Investitionen wird der Terminal deutlich aufgewertet. So wird er genau zur richtigen Zeit seinen Beitrag zur Stimulation der regionalen Wirtschaft leisten.“

Quelle: Eurogate

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