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Leipziger Preis für Krankenhauslogistik wird erstmals zur med.Logistica 2017 verliehen

med.Logistica 2016

Innovation als antreibende Kraft ist die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Lösungen von hoch komplexen Problemstellungen in täglichen Arbeitsprozessen sind gefragter den je. Alle Bereiche des Alltags sind davon betroffen – Krankenhäuser bilden da keine Ausnahme. Patienten, Medikamente, Operationsbesteck oder Laborproben müssen präzise bewegt werden. Um fortschrittliche Ideen der Prozessoptimierung im Krankenhaus zu würdigen, wird zur med.Logistica 2017, Kongress für Krankenhauslogistik mit Fachausstellung (17. und 18. Mai 2017), mit dem Leipziger Preis für Krankenhauslogistik erstmals ein Innovationspreis in diesem Sektor verliehen. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro dotiert.

„Mit dem Leipziger Preis für Krankenhauslogistik sollen innovative Logistikprojekte im Gesundheitswesen ausgezeichnet werden, die sowohl auf die Erschließung von Synergiepotenzialen als auch auf das Patientenwohl ausgerichtet sind“, erklärt Prof. Dr. Hubert Otten, Jurymitglied des Preises und Direktor des Kompetenzzentrums eHealth an der Hochschule Niederrhein.

Im Vorfeld der med.Logistica 2017 wurde eine Jury aus Logistikleitern, Wissenschaft und Industrie zusammengestellt, welche die Einreichungen nach festen Kriterien bewerten wird. Diese Jury setzt sich wie folgt zusammen:

„Als Kriterien haben wir uns auf Innovationskraft, Praxisrelevanz unter Berücksichtigung des Implementierungsgrades, quantifizierbaren Nutzen und Nachhaltigkeit, Multiplikationseffekt, Potential bezüglich Ökonomie und Qualität sowie Patientennutzen und Patientensicherheit verständigt“, so Prof. Dr. Otten. Eine Herausforderung in der Bewertung werde dahingehend gesehen, eine Gewichtung und jeweilige Einzelbewertungen zu finden, die allen Bewerbungen gerecht werde. „Mit Blick auf die interdisziplinär zusammengesetzte und diskussionsfreudige Jury bin ich mir aber sicher, dass die Auswahl sowohl Spaß machen als auch ein bestes unter sicherlich vielen guten Projekten gekürt wird.“

Aufmerksamkeit der Branche stärken

Der Hochschuldozent für Technische Systeme, Betriebsorganisation und Logistik in Einrichtungen des Gesundheitsweisens konstatiert, dass insbesondere die Krankenhauslogistik Nachholbedarf, zugleich aber auch Zukunftspotenzial habe. Beides spiegele sich im Erfolg und Wachstum der med.Logistica deutlich wider. „Dieser Trend ist auch international wahrzunehmen“, erklärt er außerdem. „Durch die Vergabe eines Preises erreicht man eine erhöhte Aufmerksamkeit in Medizin und Pflege sowie generell der Leitungsebene. Damit werden wiederum Motivation, Zielstrebigkeit und Innovationsgeschwindigkeit innerhalb der Branche erhöht.“ Dieses Ziel hat sich die Jury mit dem Leipziger Preis für Krankenhauslogistik gesetzt. Auch der Projektdirektor der med.Logistica, Ronald Beyer, ist der festen Ansicht, dass die Prozessoptimierung im Gesundheitswesen an Bedeutung gewinnen werde. „Innovative Ideen und Konzepte sind gefragter denn je“, erklärt er abschließend.

Auszeichnung für beste studentische Abschlussarbeit

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studenten, die ihr Studium im Fachgebiet Logistik absolvieren. Zudem wächst die Anzahl an Abschlussarbeiten in diesem Bereich zunehmend. Um Absolventen zu würdigen, die sich speziell mit der Prozessoptimierung im Gesundheitswesen befassen, wird im Rahmen der med.Logistica 2017 zusätzlich zum Leipziger Preis für Krankenhauslogistik erstmals ein Thesis-Award verliehen. Als Hochschuldozent freue sich Prof. Dr. Otten über die Idee dieser weiteren Preisvergabe. „Ein solcher Preis ist nicht nur für einen jungen Menschen eine zusätzliche Chance beim Einstieg in den Beruf, sondern trägt dazu bei, dass die Logistik im Gesundheitswesen eben auch als Karrieremöglichkeit gesehen wird. Dies wird im Weiteren dazu führen, dass dieser Branche verstärkt gute Fach- und Führungskräfte zugeführt werden.“

Einreichung und Preisvergabe

Einsendeschluss für die Bewerbung für den Leipziger Preis für Krankenhauslogistik sowie den Thesis-Award ierfolgt über das Call for Papers der med.Logistica 2017. . In einem zweistufigen Bewertungsverfahren wird der Preisträger ermittelt, welcher sein Projekt im Kongressprogramm der Veranstaltung vorstellen wird. Die Preisvergabe erfolgt im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der med.Logistica am 17. Mai 2017. Um für den Leipziger Preis für Krankenhauslogistik in Frage zu kommen, muss das Projekt mit seinen technischen und organisatorischen Inhalten bereits in der Praxis realisiert sein. Dabei darf der Projektabschluss oder die Systemeinführung nicht mehr als drei Jahre zurückliegen. Aus der Einreichung sollten zudem ein nachvollziehbarer beziehungsweise quantifizierbarer Nutzen sowie generelle Erfolge oder Ergebnisse hervorgehen. Der Leipziger Preis für Krankenhauslogistik ist mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro dotiert, welches durch die Dynamed GmbH, die Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG sowie Pdc-Process-Design Consultants gesponsert wird. Als Medienpartner unterstützt den Leipziger Preis für Krankenhauslogistik kma medien.

Quelle: Leipziger Messe GmbH, Bildquelle: Leipziger Messe GmbH / Martin Klindtworth

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