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Deutsche Post stellt Pakete in Bochum elektrisch zu

DPDHL: Jürgen Gerdes

Deutsche Post DHL Group stellt zukünftig Pakete in Bochum CO2-frei zu. Dabei setzt der führende Logistikkonzern zum Start 24 neue Streetscooter ein. Diese Elektrofahrzeuge werden nach den speziellen Anforderungen für die Paketzustellung von einer Tochter des Unternehmens in Aachen produziert. Zunächst konzentriert sich die CO2-freie Paketzustellung auf den innerstädtischen Bereich von Bochum. Bis Ende des Jahres werden insgesamt 65  Streetscooter auch in weiteren Stadtteilen im Einsatz sein, mit denen pro Jahr künftig rund 195 Tonnen CO2 in der Revierstadt eingespart werden. Im Jahr 2017 sollen schließlich im gesamten Bochumer Stadtgebiet DHL Pakete CO2-frei zugestellt werden.

Das kündigte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group, auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, und dem Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Thomas Eiskirch, an.

„Unser Ziel ist es, immer erste Wahl bei unseren Kunden zu sein und Kundenwünsche bestmöglich zu bedienen“, betont Jürgen Gerdes. „Neben Flexibilität beim Paketempfang und Schnelligkeit in der Zustellung kommt dem Umweltschutz eine große Rolle zu. Mit unseren  Streetscootern gestalten wir die Paketzustellung im Interesse unserer Kunden und der Einwohner klimafreundlicher und leiser – zunächst in Bochum, bald auch in weiteren Städten. Zum Ende des Jahres werden wir mit dem Einsatz von über 2.000  Streetscootern das bislang größte E-Mobilitätsprojekt deutschlandweit realisiert haben“, so Gerdes.

Wirtschaftsminister Garrelt Duin unterstreicht: „Ich freue mich über diese Initiative gleich in dreifacher Hinsicht: Zum einen zeigt sie, dass ein Unternehmen aus NRW – die Deutsche Post DHL – Innovationstreiber im Bereich der Elektromobilität und der nachhaltigen Logistik ist. Zum anderen leistet die CO2-freie Zustellung einen wichtigen Beitrag dazu, Bochum und künftig auch andere Städte im Land sauberer zu machen. Und das alles mit Hilfe eines Fahrzeugs, das in Aachen entwickelt und gebaut wird – dem  Streetscooter.“

Thomas Eiskirch ergänzt: „Ich freue mich darüber, dass die Deutsche Post DHL ihre Paketzustellung in Bochum zukünftig CO2-frei gestaltet. Damit ist Bochum die größte Stadt Deutschlands, in der jedes DHL-Paket elektromobil und CO2-frei den Kunden erreicht. Die schrittweise Umstellung von Dieselfahrzeugen auf umweltschonende Elektrofahrzeuge unterstützt unseren Weg, die Stadt klimafreundlicher zu machen. Bald verfügt Bochum über eine der größten  Streetscooter-Flotten Deutschlands. Bochum ist die Stadt, in der innovative Ideen umgesetzt werden können.“

Die  Streetscooter werden in den Zustellbasen der Deutschen Post DHL über Nacht aufgeladen und am Morgen mit Paketen beladen, dann beginnt die Zustellung. Am späten Nachmittag kehren die E-Fahrzeuge wieder in die Zustellbasen zurück und werden dort für den nächsten Tag – mit Ökostrom – aufgeladen. In der ersten Phase des Projekts installiert die Deutsche Post DHL insgesamt 37 Ladepunkte in Bochum.

Erst im letzten Monat hatte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Pilotprojekt „CO2-freie Zustellung in Bonn“ der Deutschen Post DHL mit dem Klimaschutzpreis der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet. Seit Mai 2013 testet der Logistikkonzern in der Bundesstadt die emissionsfreie Zustellung von Briefen und Paketen im Rahmen der sogenannten Verbundzustellung. Im Unterschied zum Bonner Projekt konzentriert sich Deutsche Post DHL in Bochum bei der CO2-freien Beförderung auf die reine Paketzustellung.

Im Übrigen bietet Deutsche Post DHL Group seit November 2015 ihren „Gogreen“-Geschäftskunden im Ruhrgebiet die Möglichkeit, mit umweltfreundlichen Sendungen den Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Region zu unterstützen. So jetzt auch in Bochum: Je mehr Sendungen Kunden mit dem „Gogreen“-Versandservice von Deutsche Post DHL Group verschicken, desto höher die Investition des Konzerns in die regionale Zustellung per Elektrofahrzeug.

Quelle + Bildquelle: DPDHL

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