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Sächsischer Hafen- und Verkehrsverein und Netzwerk Logistik Leipzig-Halle kooperieren

Sächsische Binnenhäfen Oberelbe: Luftbild Hafen Dresden

Die Elbe ist als Transportader für verladende Unternehmen in Mitteldeutschland nicht nur eine Alternative zur Beförderung auf Straße oder Schiene, sondern maßgeblicher Standortfaktor. Das Netzwerk Logistik Leipzig-Halle unterstützt deshalb das Anliegen des Sächsischen Hafen- und Verkehrsvereins einer nachhaltigen Ertüchtigung der Wasserstraße Elbe. Zu diesem Zweck wurde jetzt eine Überkreuzmitgliedschaft beider Kooperationsplattformen beschlossen.

In den mitteldeutschen Elbehäfen haben Transporte hochwertiger und sperriger Industriegüter wie etwa Generatoren, Transformatoren, Turbinen oder auch Windkraftanlagen zu den norddeutschen Seehäfen stark zugenommen. Eine Verlagerung auf die Straße oder Schiene ist für diese Güter nicht oder nur mit einem enormen finanziellen Mehraufwand möglich.

„Die exportorientierte Industrie braucht verlässliche Transportwege zu den Seehäfen, um ihre etwa für Asien und Amerika bestimmten Güter von Mitteldeutschland auf den Weg zu bringen. Deshalb brauchen wir eine ganzjährig befahrbare Elbe“, sagt Detlev Bütow, Vorsitzender des Sächsischen Hafen und Verkehrsvereins.

„Wenn wir langfristig Industrieunternehmen am Standort nicht nur halten, sondern auch hinzugewinnen wollen, brauchen wir neben gut ausgebauten Straßen- und Schienenwegen auch die Elbe als verlässliche Wasserstraße“, fügt Toralf Weiße, Vorstandsvorsitzender im Netzwerk Logistik Leipzig-Halle hinzu.

Quelle: Netzwerk Logistik Leipzig-Halle, Bildquelle: Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH

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