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Jungheinrich hebt Prognose für Geschäftsjahr 2016 an

Jungheinrich: Konzernzentrale

Der Jungheinrich-Konzern hat sein Wachstum im 2. Quartal nochmals beschleunigt und blickt insgesamt auf ein sehr starkes 1. Halbjahr 2016 zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weisen alle wichtigen Kennzahlen ein zweistelliges Wachstum auf. Der Vorstand hat angesichts dieser positiven Entwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2016 hinsichtlich Auftragseingang, Umsatz, EBIT und EBT angehoben.

Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG: „Jungheinrich hat sich im 1. Halbjahr 2016 erneut besser als der Markt und der Wettbewerb entwickelt und konnte seine Marktanteile im Kernmarkt Europa und weltweit ausbauen. Aufgrund dieser positiven Entwicklung und der guten Auftragslage erhöhen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2016: Der Auftragseingang sollte zwischen 3,1 bis 3,2 Mrd. € liegen. Der Konzernumsatz dürfte sich in einer Bandbreite zwischen 3,0 und 3,1 Mrd. € bewegen. Das EBIT für das laufende Geschäftsjahr wird nach unserer Einschätzung zwischen 228 und 238 Mio. € liegen. Für das Ergebnis vor Steuern rechnen wir mit einem Wert zwischen 208 und 223 Mio. €. Jungheinrich ist auf Kurs und wir werden auf der Grundlage unserer langfristig ausgelegten Konzernstrategie den überdurchschnittlichen, organischen Wachstumskurs weiter fortsetzen.“

Entwicklung Januar – Juni 2016

Der Weltmarkt für Flurförderzeuge entwickelte sich im 1. Halbjahr 2016 positiv und wuchs um 3 Prozent. Treibende Kraft war dabei der europäische Markt, der Hauptabsatzmarkt für Jungheinrich, der um 13 Prozent zulegte. Russland war nach dem starken Einbruch in den vergangenen Jahren wieder auf Wachstumskurs (plus 29 Prozent). Der asiatische Markt verzeichnete einen leichten Rückgang (minus 2 Prozent) bedingt durch die schwächere Nachfrage nach verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstaplern, während die Nachfrage in China um 3 Prozent stieg. Das Marktvolumen in Nordamerika erreichte fast den Vorjahreswert (minus 1 Prozent).

Das Produktsegment Lagertechnik verzeichnete im Berichtszeitraum mit 10 Prozent den stärksten Anstieg weltweit. Dazu trugen Europa und Asien mit einem Plus von 15 Prozent beziehungsweise 10 Prozent bei. Im selben Zeitraum erhöhte sich das weltweite Marktvolumen für Gegengewichtsstapler mit elektromotorischem Antrieb um 7 Prozent, während die globale Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 6 Prozent sank. Im Produktsegment der verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstapler war insbesondere der deutliche Marktrückgang in Asien – jedoch nicht in China – mit minus 7 Prozent ursächlich für die Marktschwäche. Ebenso war die Nachfrage nach Verbrennern in Nordamerika rückläufig (minus 8 Prozent). In Europa stieg das Marktvolumen für Stapler mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 5 Prozent, für elektromotorische Gegengewichtsstapler um 13 Prozent.

Jungheinrich hat sich in diesem Umfeld sehr positiv entwickelt und den Wachstumskurs weiter fortgesetzt. Der Auftragseingangswert aller Geschäftsfelder lag in den ersten sechs Monaten des neuen Geschäftsjahres mit 1.626 Millionen Euro um 19 Prozent über dem Vorjahreswert von 1.369 Millionen Euro. Der stückzahlbezogene Auftragseingang stieg gleichzeitig um 15 Prozent auf 56,7 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 49,3 Tausend Fahrzeuge). Mit 671 Millionen Euro übertraf der Auftragsbestand des Neugeschäftes per Ende Juni 2016 den Wert von 477 Millionen Euro am 31. Dezember 2015 um 41 Prozent und ist Grundlage für einen ebenfalls guten Geschäftsverlauf im 2. Halbjahr 2016. Der Umsatz des Jungheinrich-Konzerns lag im 1. Halbjahr 2016 bei 1.431 Millionen Euro (Vorjahr: 1.300 Millionen Euro) und übertraf damit den Vorjahreswert um 10 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich das Produktionsvolumen um 11 Prozent auf 51,5 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 46,6 Tausend Fahrzeuge). Im ersten Halbjahr stieg das EBIT um 13 Prozent auf 111,6 Millionen Euro zum Vorjahreswert 98,6 Millionen Euro (inklusive positivem Einmaleffekt von 4,7 Millionen Euro aufgrund der Endkonsolidierung der Boss Manufacturing Ltd., Großbritannien). Das EBT stieg um 11 Prozent auf 102,0 Millionen Euro (Vorjahr: 91,8 Millionen Euro).

Jungheinrich-Konzern auf einen Blick

Q2 2016 Q2 2015 Veränd. in % H1
2016
H1
2015
Veränd. in %
Auftragseingang
(Mio. Euro)
871 703 23,9 1.626 1.369 18,8
Auftragseingang (Stück) 29.200 24.800 17,7 56.700 49.300 15,0
Produktion
(Stück)
27.500 24.400 12,7 51.500 46.600 10,5
Umsatz
(Mio. Euro)
764 680 12,4 1.431 1.300 10,1
EBIT
(Mio. Euro)
65,8 56,3 16,9 111,6 98,6 13,2
EBIT-ROS
(Prozent)
8,6 8,3 7,8 7,6
EBT
(Mio. Euro)
61,8 52,4 17,9 102,0 91,8 11,1
EBT-ROS
(Prozent)
8,1 7,7 7,1 7,1
Ergebnis nach Steuern (Mio. Euro) 45,0 36,6 23,0 73,3 64,2 14,2
F&E Ausgaben
(Mio. Euro)
k.A. k.A. 29 27 7,4
Investitionen
(Mio. Euro)
k.A. k.A. 24 38 – 36,8
Anzahl Mitarbeiter
(FTE, 30.06.)
      14.432 12.978 11,2

Quelle/Bildquelle: Jungheinrich

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