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OHB: Gesamtleistung von EUR 316 Mio. (+0,3%) im 1. Halbjahr erzielt

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Die Gesamtleistung des OHB-Konzerns (Prime Standard, ISIN: DE0005936124) betrug nach sechs Monaten leicht gesteigerte EUR 316,4 Mio. gegenüber dem Vorjahreszeitraum von EUR 315,3 Mio. Wir erwarten für das 2. Halbjahr eine Steigerung der Gesamtleistung durch geplante wesentliche Projektmeilensteine.

Das operative Ergebnis (EBITDA) erhöhte sich um 8 % auf EUR 24,0 Mio. (Vorjahr: EUR 22,2 Mio.). Die operative EBITDA-Marge stieg nach sechs Monaten 2016 auf 7,6% nach 7,1% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das EBIT verbesserte sich um 12% auf EUR 18,3 Mio. nach EUR 16,3 Mio. im Vorjahr. Die EBIT-Marge legte dementsprechend zu auf 5,8% nach 5,2% im Vorjahr. Die EBIT-Marge auf die höhere eigene Wertschöpfung in diesem Halbjahr erreichte somit 9,4% nach 9,1% im Vorjahreszeitraum. Daraus resultierte ein um rund 7% erhöhtes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach den ersten sechs Monaten 2016 in Höhe von EUR 15,7 Mio. (Vorjahreswert: EUR 14,7 Mio.). Nach ebenfalls gestiegenen Einkommen- und Ertragsteuern in Höhe von EUR 5,2 Mio. (Vorjahr: EUR 4,7 Mio.) im Berichtszeitraum 2016 erwirtschaftete der OHB-Konzern ein um 5% verbessertes Konzernperiodenergebnis in Höhe von EUR 10,5 Mio. (Vorjahr: EUR 10,0 Mio.).

Die unkonsolidierte Gesamtleistung des Unternehmensbereichs Space Systems erzielte mit EUR 236,6 Mio. nahezu den identischen Wert der ersten sechs Monate des vorherigen Jahres in Höhe von EUR 235,8 Mio. Die höhere eigene Wertschöpfung in diesem Segment resultierte in einem gestiegenen operativen Ergebnis (EBITDA) von EUR 14,9 Mio. nach EUR 12,5 Mio. im Vorjahr. Das EBIT des Segments stieg um EUR 2,4 Mio. bzw. 27% auf EUR 11,3 Mio. (Vorjahr: EUR 8,9 Mio.). Die EBIT-Marge bezogen auf die unkonsolidierte Gesamtleistung in Höhe von 4,8% legte ebenfalls zu (Vorjahreswert: 3,8%). Die EBIT-Marge bezogen auf die eigene Wertschöpfung legte entsprechend zu und erreichte 9,7% nach 8,3% im Vorjahreszeitraum.

Die unkonsolidierte Gesamtleistung des Unternehmensbereichs Aerospace + Industrial Products erreichte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2016 mit EUR 81,8 Mio. den identischen Wert des Vorjahres. Die leicht gesunkenen Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen im Berichtszeitraum betrugen EUR 36,1 Mio. nach EUR 37,7 Mio. im Vorjahr. Daraus resultiert ein leicht höheres operatives Ergebnis (EBITDA) in Höhe von EUR 9,5 Mio. nach EUR 9,4 Mio. im Vorjahr. Das EBIT des Segments verbesserte sich auf EUR 7,4 Mio. (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.). Die EBIT-Marge bezogen auf die unkonsolidierte Gesamtleistung stieg auf 9,0% (Vorjahr: 8,7%). Die EBIT-Marge bezogen auf die, um rund 9% gestiegene, eigene Wertschöpfung gab auf 9,4% nach 9,9% im Vorjahreszeitraum nach.

Der feste Auftragsbestand des OHB-Konzerns lag nach sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2016 bei EUR 1.645 Mio., nach EUR 1.684 Mio. zum 31. Dezember 2015. Davon entfallen mit EUR 1.197 Mio. gut 73% auf die OHB System AG.

Zum Ende des Berichtszeitraums lag der Finanzmittelbestand (ohne Wertpapiere) mit EUR 40,8 Mio. somit unter dem hohen Niveau zum Ende des Vorjahreszeitraums (EUR 46,9 Mio.). Zum Stichtag 30. Juni 2016 lag die Bilanzsumme des OHB-Konzerns mit EUR 688,4 Mio. um EUR 49,7 Mio. knapp 8% über dem Niveau vom 31. Dezember 2015 (EUR 638,7 Mio.). Das Eigenkapital nahm im Konzern um EUR 8,6 Mio. auf EUR 177,4 Mio. zu. Die Eigenkapitalquote lag damit am 30. Juni 2016 unverändert zum 31. Dezember 2015 bei 26%.

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2016 eine konsolidierte Gesamtleistung des OHB-Konzerns von EUR 750 Mio. Wesentliche Projektmeilensteine sind für das 2. Halbjahr 2016 geplant und werden voraussichtlich zu der erwarteten Steigerung der Gesamtleistung beitragen. Die operativen Ergebnisgrößen EBITDA und EBIT sollen 2016 EUR 54 Mio., respektive EUR 42 Mio. betragen. Damit bestätigt die OHB SE erneut die im Februar gegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2016. Aufgrund des hohen Auftragsbestands und des positiven Ausblicks für das aktuelle Geschäftsjahr geht der Vorstand davon aus, dass sich die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage weiterhin gut entwickeln wird.

Quelle/Bildquelle: OHB

 

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