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Interrail erweitert Iran–Produktpalette

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Der internationale Eisenbahndienstleister Interrail mit Hauptsitz in St. Gallen in der Schweiz baut sein Leistungsportfolio von und nach Iran weiter aus: In enger Zusammenarbeit mit Schwesterunternehmen der Transinvest-Gruppe realisiert die russische Landesgesellschaft OOO Interrail Service mit Hauptsitz in Moskau Waggon- und Containertransporte entlang des Nord-Südkorridors Russland-Iran.

Eine interessante Lösung bietet Interrail Russland unter anderem für Containertransporte von und nach Iran unter Einbeziehung eigener Containertragwagen an. Für Containertransporte zwischen Russland und Iran wird die Route über das aserbaidschanische Astara genutzt. Die Tragwagen werden auf dem privaten Gleisanschluss des Terminals von Azersped in Astara (eine Schwesterfirma der Interrail) geparkt und die damit transportierten Container von dort aus per LKW dem Empfänger (oder in der Gegenrichtung dem Absender) im Iran zugestellt.

Im Fall des Testlaufs wurden die Containertragwagen in Nizhnekamsk in Russland mit leeren Tankcontainern beladen und von dort ins aserbaidschanische Astara transportiert. Azersped übernahm von dort aus die Zustellung der leeren Tankcontainer per LKW nach Tabriz im Iran, wo die Tankcontainer mit flüssiger Petrochemie geladen und nach Astara mit demselben LKW zurückgebracht wurden. Mit den dort wartenden Containertragwagen wurden die Tankcontainer dann von Astara per Bahn zum Empfänger in Nizhnekamsk zurücktransportiert.

Ein weiteres Beispiel sind Transporte von Chemikalien von Uralsk (Kasachstan) nach Mashad (Iran). Die Distanz betrug 2.000 Kilometer und verlief über den neuen Grenzübergang Ak-Yayla (Turkmenistan) / Inche Borum (Iran), wo ein Achswechsel stattfand. Die GUS-Breitspurachsen werden dort durch iranische Normalspurachsen ersetzt, was es ermöglicht, dass die Waggons ohne Umladung bis zur Endbestimmung durchlaufen können. Nach Ankunft der Waggons in Mashad retournierte Interrail die leeren Waggons anschliessend wieder nach Kasachstan.

Beim Angebot solcher Produkte profitiert Interrail vom gut ausgebauten Netzwerk der Transinvest-Gruppe, die in Russland, der GUS bzw. Zentralasien und dem Iran stark vertreten ist. Zudem ist Interrail dank eigenem Waggonpark sowie zusätzlichen langfristigen Mietverträgen für offene und gedeckte Güterwaggons, Spezial- sowie Containertragwaggons in der Lage, schnell und flexibel den Wünschen seiner Kunden zu entsprechen. Je nach saisonalen Schwankungen und Marktsituation kontrolliert und vermarket Interrail rund 1000 eigene und geleaste Güterwaggons unterschiedlichster Bauart.

Quelle + Bildquelle: Interrail

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