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Erfolgreiche Umweltpartnerschaft zwischen DB Schenker und Hapag-Lloyd

DB Schenker: Wechselbehälter

Was im Jahr 2006 mit einem gemeinsamen Pilotprojekt für eine grüne Lieferkette von Schweden nach China begann, hat sich bis heute zu einer strategischen Partnerschaft im Bereich Klimaschutz auf den Weltmeeren entwickelt. Das Transport- und Logistikunternehmen DB Schenker und die Reederei Hapag-Lloyd blicken auf zehn Jahre intensive Zusammenarbeit zur Kohlendioxidreduktion zurück. 130.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoß wurden seither gemessen.

„Wir als Logistikdienstleister tragen eine besondere Verantwortung bei der Planung und Umsetzung unserer emissionsintensiven Transporte. 22 Prozent der gesamten direkten und indirekten CO2-Emissionen bei DB Schenker entstehen im Seefrachtverkehr. Es war und ist uns daher ein Anliegen, gemeinsam mit den Reedereien in den Umweltschutz zu investieren und unsere Klimaschutzziele zu erreichen“, sagt Andrea Dorothea Schön, bei DB Schenker zuständig für Klimaschutz und CO2-Controlling. Mittlerweile kann durch selbstverpflichtende Vereinbarungen der Schadstoffausstoß bei jedem für DB Schenker beförderten Container bis zum Jahr 2020 um bis zu 23 Prozent pro Standardcontainer (TEU) gegenüber 2014 reduziert werden.

Im Jahr 2015 vereinbarten beide Partner erstmals vertraglich Klimaschutzziele. Darin verpflichtet sich die Hamburger Reederei, bis zum Jahr 2020 bei den für DB Schenker transportierten Containern weitere rund 20.000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen.

„Diese Ziele erreichen wir, indem wir verbrauchsarm fahren. Unsere Schiffe verfügen neben optimierten Schiffsrümpfen über effiziente Antriebe und modernste Motoren“, sagt Erika Sagert, bei Hapag-Lloyd zuständig für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Aktive, wetterabhängige Navigation und Routenoptimierung haben einen wichtigen Einfluss auf eine möglichst brennstoffsparende Fahrt.

Erste klimafreundliche Produkte für seine Kunden entwickelte DB Schenker mit Hapag-Lloyd schon im Jahr 2006. Auf der Verbindung von Schweden nach China setzte Hapag-Lloyd bereits geschwindigkeitsgedrosselte Schiffe ein. Die Gesamtreduktion des Kohlendioxids konnte ausgewiesen werden, weil die Reederei als eine der ersten über eine anerkannte Rechenmethodik der Clean Cargo Working Group verfügte. Zwei Jahre später war es DB Schenker möglich, aufgrund der spezifischen Reederei-Daten für bestimmte Schiffrouten einen ersten verbindlichen CO2-Fußabdruck im Seeverkehr zu erstellen.

Ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit ist der Emissionsrechner EcoTransIT World. Hapag-Lloyd und DB Schenker haben im Jahr 2010 gemeinsam mit weiteren Partnern das Werkzeug entwickelt, um Umweltauswirkungen von Transportketten auf weltweiten Routen transparent und exakt zu ermitteln. Der mittlerweile als Standard geltende Rechner ermittelt verlässlich den Energieverbrauch sowie den CO2- und den Schadstoffausstoß für beliebige Gütertransporte.

„Führende Reedereien wie Hapag-Lloyd haben einen gewichtigen Anteil an unserer verbesserten Umweltbilanz. Das liegt nicht zuletzt am transparenten Emissionsreduktions-Reporting. Die Basis für eine nachhaltige und langfristige Geschäftsbeziehung ist gegenseitiges Vertrauen und partnerschaftlicher Umgang im Erreichen von Qualitäts- und Umweltzielen. Die Vereinbarungen sind Meilensteine, weil wir so Nachhaltigkeitsaspekte in Geschäftsbeziehungen einbringen können“, so Andrea Dorothea Schön weiter. DB Schenker vereinbarte diese Klimaschutzziele mit sechs weiteren weltweit operierenden Reedereien.

DB Schenker ist weltweit die Nummer 3 in der Seefracht. Im Jahr 2015 bewegte DB Schenker für seine Kunden über 5.400 Container pro Tag mit einem Gesamtvolumen von knapp 2 Millionen TEU. Das Seefrachtnetz deckt weltweit 130 Länder mit rund 600 DB Schenker-Standorten ab.

Quelle/Bildquelle: DB Schenker

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