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Wachstum von DHL Express in den USA auf Kurs

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DHL Express wird die Investitionsoffensive in den Vereinigten Staaten und in der Region Americas weiter fortsetzen – das Geschäftswachstum entspreche den Erwartungen des Unternehmens. Die für 2016 und 2017 vorgesehenen und teilweise bereits getätigten Investitionen in Höhe von 185 Millionen US-Dollar fließen in Infrastruktur, Technologie und Mitarbeiter. Bereits 2016 entstehen etwa 900 neue Arbeitsplätze. Auf diese Weise sollen auch weiterhin höchste Servicequalität und anhaltende Kundenzufriedenheit gewährleistet werden.

„DHL Express setzt seinen Aufwärtstrend in den USA fort“, erklärt Ken Allen, Vorstandsmitglied von Deutsche Post DHL Group und CEO DHL Express. „Um den internationalen Expressversand und die Qualität unserer Dienstleistungen weiter auszubauen, investieren wir besonders in die Modernisierung unserer Anlagen, in die Schaffung neuer Arbeitsplätze und in Technologien, die unseren Mitarbeitern helfen, noch produktiver und effizienter zu werden.“ So hat DHL Express für seine Zusteller neue, „smarte“ Scanner eingeführt, die schneller und leichter sind und sowohl Spracherkennung als auch GPS bieten. Neue Funktionen wie die Tourenplanung nach Haltepunkten helfen mit, die Zustellung zu vereinfachen.

DHL hat bereits einen großen Teil der 2015 angekündigten Investitionen in Höhe von 108 Millionen Dollar für den Ausbau des DHL-Hubs am Flughafen Cincinnati umgesetzt. Erst vor zwei Wochen wurde die circa 18 Hektar große Erweiterung der Anlage eröffnet, mit Stellfläche für 16 weitere Flugzeuge pro Nacht sowie Lagerflächen für Rampengeräte und Transportbehälter. Im nächsten Jahr kommen zusätzliche Kapazitäten in der automatischen Sortierung und 40 neue Ladepositionen hinzu. Sie werden die Leistungsfähigkeit des Hubs weiter steigern, um dem wachsenden E-Commerce Geschäft in den USA und auf dem amerikanischen Kontinent besser gerecht zu werden.

Fahrzeuge und Anlagen für größere Volumina aufrüsten

Des Weiteren investiert DHL Express in besagten zwei Jahren rund 20 Millionen US-Dollar in die Modernisierung und Erweiterung seines Fuhrparks. Dabei wird verstärkt auch auf verbrauchsarme Fahrzeuge, wie vollelektrische Transporter und Elektrostapler am Flughafen John F. Kennedy in New York gesetzt. Im Rahmen der konzernweiten „GoGreen“-Strategie werden darüber hinaus Lastwagen und Schlepperzüge durch effizientere Modelle ersetzt, um CO2-Emissionen zu reduzieren und die Umweltbilanz zu verbessern.

Angesichts steigender Transportvolumina verwendet DHL Express rund 60 Millionen US-Dollar darauf, zusätzliche Anlagen zu schaffen und bestehende zu erweitern, Technologie und Sicherheitsvorkehrungen auf den neuesten Stand zu bringen und neue Werkzeuge einzuführen – etwa die neuen Zustellscanner. Außerdem wurden 2016 in New York City, Chicago und Seattle drei neue Service Center eingerichtet; drei weitere wurden ausgebaut. Im laufenden Jahr hat das Unternehmen das Umschlagzentrum in Los Angeles modernisiert, 2017 soll in Chicago ein neues Gateway entstehen. Das Hub am New Yorker Flughafen soll 2017 aufgerüstet werden, wobei ein verbessertes Sortiersystem morgendliche Lieferungen in New York zu einem noch früheren Zeitpunkt ermöglichen soll. Zur Bewältigung der wachsenden E-Commerce-Volumina hat DHL Express in den USA seit Beginn des Jahres bereits 655 neue Arbeitsplätze geschaffen – am Drehkreuz in Cincinnati kommen derzeit weitere 250 hinzu.

„Auch in Zukunft werden wir uns auf die ‚letzte Meile‘ konzentrieren und dabei Technologien und Lösungen anwenden, die den Komfort für die Verbraucher erhöhen“, erklärt Mike Parra, CEO DHL Express Americas. „Im Zentrum stehen dabei vorteilhafte Abhol- und Einlieferoptionen, proaktive Benachrichtigungen und flexible Lösungen in der Zustellung. Auch die Zustellfahrten konfigurieren wir neu, um mehr Sendungen am Nachmittag ausliefern zu können. Dies ist wichtig, weil immer mehr Pakete an Privatkunden geschickt werden, unter anderem wegen des stetig wachsenden Onlinehandels.“

Im Weihnachtsgeschäft hohes Volumen erwartet

DHL geht im diesjährigen Weihnachtsgeschäft von einem Volumenanstieg von insgesamt zwölf Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr aus. Der anhaltend starke US-Dollar stellt für amerikanische Konsumenten einen Anreiz dar, im Ausland Geschenke einzukaufen, dadurch erhöht sich das Importvolumen. DHL erwartet das größte Abholvolumen am sogenannten „Cyber Monday“ am 28. November; die Zahl der auszuliefernden Sendungen wird wahrscheinlich am 19. Dezember, sechs Tage vor Weihnachten, am höchsten sein. An diesem Tag könnte das Zustellvolumen um bis zu 89 Prozent über dem täglichen Durchschnitt liegen.

Die von DHL beobachteten Volumenzuwächse gehen jedoch über das traditionelle Wachstum rund um Feiertage wie Weihnachten oder Muttertag hinaus. In den letzten drei Jahren hat DHL Express einen stetigen Anstieg im Bereich der zeitgenauen internationalen Sendungen erlebt. Dabei sind die Volumina pro Tag im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent gestiegen. Der Anteil der E-Commerce-Sendungen macht nun weltweit über 20 Prozent des Gesamtvolumens von DHL aus. Im Jahr 2013 lag dieser Anteil noch bei unter zehn Prozent.

Quelle + Bildquelle: DPDHL

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