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RZD startet Containerservice auf der Strecke China-Mongolei-Russland

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Am 30. November haben die RZD und der Swift Transport International Logistics Co. Ltd den ersten Containerzug aus China über die Mongolei in den europäischen Teil Russlands auf die Schiene gebracht. Der Zug mit einer Länge, die 57 Waggons entspricht, hat Konsumgüter, elektronische Instrumente und Autoersatzteile geladen und ist unterwegs von der chinesischen Stadt Tianjin zur Station Worssino in der russischen Region Kaluga. Unter Einbeziehung der Grenzabfertigung im mongolischen Zamyn-Üüd und dem russischen Nauschki beträgt die Fahrtdauer zehn Tage.

Die Containertragwagen und die Container zur Beladung wurden von der Transcontainer AG gestellt. Das Projekt soll dem Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland, China und der Mongolei dienen, unter anderem unter der Ägide der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

Die Swift Transport International Logistics Co. Ltd wurde im August 2007 in Tianjin gegründet. Das Unternehmen ist auf den Güterimport und -export in Containern zwischen den Ländern Südostasiens und der Russischen Föderation spezialisiert und bedient sich dabei eines eigenen Containerparks von 6.000 Standardcontainern. Swift verfügt über ein ausgedehntes Filialnetz in Russland und China, ist unter anderem am Grenzübergang Manjur/Sabaibalsk und im Hafen Wostotschnyj vertreten.

Die Transcontainer AG ist eine Tochtergesellschaft des Vereinigten Transport- und Logistikunternehmens (OTLK), das von der RZD AG, der kasachischen Staatsbahn Kasachstan Temir Scholy und der Weißrussischen Eisenbahn ins Leben gerufen wurde. Heute ist die Transcontainer AG der größte russische Containerbetreiber mit 45 eigenen Terminals in allen Frachtzentren Russlands sowie 19 Bahnterminals in Kasachstan (über die JSC Kedentransservice, den führenden Betreiber von Eisenbahnterminals in Kasachstan). Darüber hinaus wird das Containerterminal „Dobra“ an der slowakisch-ukrainischen Grenze betrieben. Außerdem besitzt das Unternehmen den größten spezialisierten Wagenpark in Russland, der GUS und dem Baltikum.

Quelle + Bildquelle: RDZ

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