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IDS investiert 5,7 Millionen Euro in neueste Scannertechnik

IDS: Lkw

Neben dem Lkw ist heute die mobile Datenerfassung (MDE) das wichtigste Betriebsmittel in der Logistik. Das stellt hohe Anforderungen an die Funktionalität von Hard- und Software. IDS wechselt jetzt auf neueste mobile Gerätetechnik und moderne Applikationen. Hierfür investiert das größte deutsche Stückgutnetz insgesamt 5,7 Millionen Euro. Mehr als 3.600 neue MDE-Geräte werden von November 2016 bis März 2017 sukzessive in Betrieb genommen.

„Nur ein zyklischer Austausch der MDE-Geräte sichert Qualität und Stabilität der Leistungen“, erklärt IDS Geschäftsführer Dr. Michael Bargl. „Bei IDS geht jetzt die fünfte Generation von Scannern mit einer neuen, speziell auf das IDS Netz zugeschnittenen App an den Start“. MDE-Geräte bilden die mobile Auftragsabwicklung ab und dokumentieren alle Informationen einer Sendung. So werden Aufträge direkt ins Fahrzeug überspielt, der Sendungsverlauf lückenlos dokumentiert und die Zustellung im Pad quittiert.

Nach einem zweimonatigen Praxistest fiel die Entscheidung für das TC75 von Zebra. Durch das größere Display kann der einzelne Auftrag noch einfacher und schneller bearbeitet werden. Es stehen dem Fahrer mehr Informationen auf einen Blick zur Verfügung. Dank der LTE-Technologie erhöhen sich wesentlich die Sende- und Empfangs-Qualität sowie die Reichweite der Geräte. „Eine Funkabdeckung von 95 Prozent bietet jetzt zuverlässige Datenübertragung – auch von den entlegensten Regionen“, sagt Michael Bargl.

Dadurch sind auch die Fahrer deutlich besser zu erreichen. Mit dem Ortungsmodul kann der Disponent einen neuen Abholauftrag genau an den Fahrer weiterleiten, der dem Abholort am nächsten ist. Das integrierte Navigationssystem führt den Fahrer schnell und sicher – auch an Staus vorbei – an das jeweilige Ziel. Dazu kann die voraussichtliche Ankunftszeit des Fahrers beim Kundenstopp erheblich genauer vorhergesagt werden.

IDS-App auch für Smartphones

Die neuen MDEs sind Full-Touch Geräte, sehen aus wie ein Smartphone und arbeiten mit dem Android-Betriebssystem. So können auch Springer oder zusätzliche Nahverkehrsfahrer – speziell bei saisonalen Spitzen – die IDS-App auf ihrem Smartphone nutzen, sollte kein MDE-Gerät zur Verfügung stehen. Außerdem sind mithilfe der neuen hochauflösenden Kamera Aufnahmen in sehr guter Qualität schnell gemacht und ohne Zeitverlust online übermittelt.

Für die Fahrer ist die Anwendung in der Praxis wesentlich einfacher geworden, unter anderem durch Symbole, die sich selbst erklären. Darüber hinaus ist die IDS-App in bis zu zehn Sprachen verfügbar, so dass auch fremdsprachige Fahrer die neue Technik sicher anwenden können.

Quelle + Bildquelle: IDS

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