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Contargo stärkt Präsenz am Niederrhein

Contargo: Vertragsunterzeichung Rhein-Waal-Terminal

Das Container-Hinterland-Netzwerk Contargo erhöht seine Anteile am Rhein-Waal-Terminal, das damit zur Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH umfirmiert. Ab 1. Januar 2017 wird diese Gesellschaft die Containerterminals in Emmerich und Emmelsum betreiben. Die unternehmerische Führung wird künftig bei Contargo liegen, das Hafengelände und die Hafeninfrastruktur in Emmerich bleiben weiterhin Besitz der Port Emmerich Infrastruktur- und Immobilien GmbH.

Contargo war bisher neben der Port Emmerich Infrastruktur- und Immobilien GmbH mit 37,6 Prozent an der Rhein-Waal-Terminal GmbH beteiligt. „Diese Anteile wurden nun auf 50 Prozent erhöht“, sagte Konrad Fischer, Co-Geschäftsführer der Contargo GmbH & Co. KG.

Das Terminal in Emmerich bleibt Hauptstandort der neuen Gesellschaft. Von dort aus werden zentrale Aufgaben wie Disposition und Sales für beide Standorte organisiert. „Für die Kunden ändert sich außer der Firmierung nicht viel“, ergänzt Heinrich Kerstgens, Co-Geschäftsführer der Contargo GmbH & Co. KG. „Aber als Teil eines starken Verbunds am Niederrhein kann die Contargo Rhein-Waal-Lippe GmbH jetzt noch besser von dem umfangreichen Netzwerk der Contargo-Gruppe mit Terminals und Büros in sechs Ländern profitieren.“

Die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft übernehmen Michael Mies und Ralf Gerlach gemeinsam. „Wir können künftig beide Standorte gemeinsam vermarkten“, sagt Michael Mies. „Wir erhalten dadurch eine bessere Marktpräsenz und für unsere Kunden größere Ausfallsicherheit.“ Bereits vor dem 1. Januar wurden zusätzliche Kräfte für die neuen Aufgaben eingestellt. Denn mit einem weiteren Wachstum am Standort wird gerechnet: „Für das Terminal in Emmerich ist eine Erweiterung in Planung“, berichtet Michael Mies. „Auf der dem Hafenbecken gegenüberliegenden Seite soll eine dritte Containerbrücke errichtet werden.“

Das zweite Terminal, das in Voerde-Emmelsum ausgebaut wird, soll Anfang 2017 seinen Betrieb aufnehmen. Es wird ebenfalls über eine trimodale Anbindung mit Wasser, Schiene und Straße verfügen. Dort sollen auf 46.000 Quadratmetern 60.000 TEU jährlich umgeschlagen werden.

Quelle: Contargo, Bildquelle: Emmericher Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH (EGD)

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