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Bundesregierung fördert Gleisanschluss mit 56 Millionen Euro bis 2020

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Das Bundesverkehrsministerium fördert auch in den kommenden vier Jahren mit jährlich 14 Millionen Euro den Ausbau und die Reaktivierung von privaten Gleisanschlüssen im deutschen Schienennetz. Das bisherige Programm war im August 2016 ausgelaufen. Nachdem jetzt auch die EU-Kommission grünes Licht gegeben hat, steht einer Neuauflage nichts mehr im Wege.

Die Gleisanschlussförderung hatte die Bundesregierung im Jahre 2004 auf Initiative des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) geschaffen, seitdem wurden 135 Projekte privater Eisenbahninfrastrukturbetreiber erfolgreich gefördert und realisiert. Aktuell befinden sich bereits rund 30 weitere Projekte in der Warteschleife, die nun umgesetzt werden können.

„Das Ziel der Gleisanschlussförderung ist es, der verladenden Wirtschaft den Anschluss an das nationale und internationale Schienennetz zu ermöglichen, um mehr Güter auf der umweltfreundlichen Schiene zu transportieren. Seit 2004 konnten durch die geförderten Projekte rund 16 Millionen Tonnen Güter von der Straße auf die Schiene verlagert werden, das ist ein Beleg dafür, dass die Förderung wirksam und hilfreich für die Branche ist“, erklärt VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff.

Der VDV begrüßt daher die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, das erfolgreiche und etablierte Förderprogramm weiterzuführen. Denn das schafft die erforderliche Planungs- und Investitionssicherheit für die zeitnahe Umsetzung weiterer Projekte. „Im Zuge der zu erreichenden Klimaschutzziele im Verkehrssektor ist die Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene ein notwendiger Schritt. Und anhand der Gleisanschlussförderung sieht man, dass es für gute Ergebnisse in diesem Bereich nicht immer großer Summen bedarf. Die jährlich 14 Millionen Euro aus diesem Programm sind im Gesamtetat des Bundesverkehrsministers ein verhältnismäßig kleiner Posten. Sie spielen aber für den Ausbau und Reaktivierung privater Gleisanschlüsse eine bedeutende Rolle“, so Wolff abschließend.

Quelle + Bildquelle: VDV

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