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Ekol expandiert in Polen

Ekol

Erst im Mai 2015 trat Ekol Logistics in den polnischen Markt ein. Nun vergrößert sich das Unternehmen mit einem weiteren Lager in Koninko (bei Posen).

Die neue Lagereinheit in der Nähe von Poznan ist ein Cross-Dock-Lager für internationale Sammeltransporte. Es liegt an der Autobahn A2 (Ost – West) und gleichzeitig nahe an einem Zugterminal. Der Standort wurde aufgrund von firmenpolitischen Gesichtspunkten, eine breite Palette an intermodalen Dienstleistungen anzubieten, ausgewählt.

„Die Gesamtkapazität unseres neuen Lagers beträgt 2.100 Quadratmeter. Wir haben sieben Laderampen und ein großes Einfahrtstor. Das Lager ist beheizt und kann verschiedene Produktgruppen bedienen. Neben Cross-Docking verfügt der neue Standort über die Möglichkeit, ein Hochregallagersystem zu installieren,“- sagt Marcin Trawczynski, Geschäftsführer von Ekol in Poznan.

Da Ekol auf intermodale Transporte spezialisiert ist, wurde hier der perfekte Standort ausgesucht. Kunden werden dadurch unterschiedliche Transporte ermöglicht. „Neben Sosnowiec ist das Lager bei Poznan unsere zweite Investition in ein Cross-Dock-Lager hier in Polen. 2017 werden wir auch ein Lager in Breslau eröffnen. In Polen befinden sich bereits 5 Ekol Filialen: in Sosnowiec, Poznan, Wroclaw, Lódz und in Warschau. In den nächsten Wochen werden wir in Tychy ein 6. Büro eröffnen,“- fügt Artur Pohl, Country Manager von Ekol Polen hinzu.

Obwohl Ekol weniger als zwei Jahre im polnischen Markt ansässig ist, werden bereits mehr als 60 Mitarbeiter beschäftig. Der geschätzte Umsatz für 2016 beträgt 16 Mio. EUR.

„In Europa werden Sendungen, die aus der Türkei oder aus Griechenland nach Polen geschickt werden, mit einer Ro-Ro-Fähre von Istanbul (mit einem Zwischenstopp in Lavrio bei Athen) bis zum Hafen von Triest transportiert. Vom italienischen Hafen aus wird die Strecke mit dem Zug bis nach Ostrava zurückgelegt, dann auf der Straße nach Sosnowiec. Derzeit bieten wir 8 regelmäßige wöchentliche Zugverbindungen zwischen Ostrava und Trieste an“, so Artur Pohl.

Ekols intermodale Lösungen werden durch zusätzliche Dienstleister wie nationaler und internationaler Straßentransport (für verschiedene Sendungsvolumina), Kontraktlogistik und spezialisierte Zolldienste unterstützt. Zurzeit ist Ekol international in 14 Ländern mit über 5.500 eigenen Transporteinheiten unterwegs. Zusätzlich fahren wöchentlich 48 Blocktrains zwischen Triest und Köln, Kiel oder Ludwigshafen in Deutschland, Triest und Ostrava in Tschechien sowie zwischen Paris und Seté in Frankreich.

In den nächsten Monaten plant Ekol weitere neue Länder zu erschließen. Abgesehen von dieser Expansion wird das Unternehmen weitere Niederlassungen in den Ländern eröffnen, in denen es bereits ansässig ist. So wird in absehbarer Zeit ein breites Transportnetzwerk aufgebaut. Weitere Büros und Lager sind nicht nur im Gebiet Polens, sondern auch in Spanien, Bulgarien und Rumänien geplant.

Quelle: Ekol

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