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DPD Muttergesellschaft GeoPost steigert den Umsatz

Mit einem Umsatz von 6,2 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2016 hat GeoPost, Muttergesellschaft des internationalen Paket- und Expressdienstleisters DPD, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre bestätigt. Im Vorjahresvergleich stieg der Umsatz um 8,6 Prozent (9,3 Prozent auf vergleichbarer Basis).

Grundlage des Wachstums war erneut eine sehr dynamische Entwicklung in europäischen Kernmärkten wie Großbritannien (plus 13,2 Prozent), Frankreich (plus 10,8 Prozent), Spanien (plus 10 Prozent) und Deutschland (plus 7,8 Prozent). Das Transportvolumen stieg um 9,4 Prozent auf 1,1 Mrd. Pakete. Mit 21,8 Prozent war das Volumenwachstum im B2C-Segment besonders hoch, so schnell wächst in diesem Bereich kein anderer Paketdienst in Europa.

„Mit einer konsequenten Ausrichtung auf digitale Services beim Paketversand konnten wir unser hohes Wachstumstempo in Deutschland und Europa bestätigen”, erklärt DPD CEO Boris Winkelmann. „Als Innovationstreiber hat DPD Deutschland nicht nur weitere Marktanteile im boomenden 2C-Segment hinzugewonnen, sondern auch die führende Position im B2B-Paketversand gefestigt.“

Die DPDgroup, das internationale Paketdienst-Netzwerk von GeoPost und Mutterkonzern La Poste, ist mit dem stärksten straßenbasierten Netzwerk Europas die Nr. 1 im Segment der innereuropäischen Paketsendungen. Mit einem Volumenzuwachs von 13,1 Prozent war dieser Bereich einer der Wachstumstreiber im Jahr 2016. Im gesamten europäischen Paketmarkt ist die DPDgroup der zweitgrößte Akteur.

GeoPost investiert in Deutschland, Europa und weltweit
GeoPost setzte durch eine Reihe gezielter Akquisitionen auch das externe Wachstum fort:
•     In Deutschland wurde im Oktober 2016 mit DPD Zeitfracht der letzte verbliebene Mitgesellschafter übernommen. Damit gibt es erstmals seit der Gründung von DPD im Jahr 1976 eine vereinheitlichte Eigentümerstruktur für DPD Deutschland.
•     In Russland wurde GeoPost im Januar 2016 mit Übernahme der verbliebenen 50 Prozent der Anteile alleiniger Eigentümer von DPD Russia. Im Dezember 2016 genehmigte die russische Wettbewerbsbehörde zudem den Zusammenschluss mit dem Paketdienst SPSR Express.
•     In Italien übernahm GeoPost im Januar 2017 einen Minderheitsanteil von 37,5 Prozent an BRT, dem Marktführer im italienischen Express-Paketversand und langjährigen Partner im DPD Netzwerk.
•     In Brasilien übernahm GeoPost im Dezember 2016 60 Prozent der Anteile am Express-Dienstleister JadLog, Nummer zwei im brasilianischen Expressmarkt.
•     In Frankreich erwarb GeoPost im Juli 2016 mit Biologistic einen der führenden französischen Anbieter für den temperaturgeführten Transport von Pharma- und Healthcare-Produkten.
•     Im März 2016 übernahm GeoPost die verbliebenen 40 Prozent der Anteile an wnDirect. GeoPost ist nun alleiniger Eigentümer des britischen Spezialdienstleisters für den internationalen E-Commerce.

Grenzüberschreitender E-Commerce im Fokus
Mit dem Ausbau des europaweiten Paketshop-Netzwerks und der Weiterentwicklung digitaler Services wie Predict zielt die DPDgroup in besonderem Maße auf Wachstumspotenziale im grenzüberschreitenden E-Commerce. Die Zahl der Pickup-Paketshops wurde im Jahr 2016 auf 28.000 Shops in 23 Ländern ausgebaut. Die Pickup-Paketshops sind so eng miteinander verzahnt wie bei keinem anderen Dienstleister, auch die Flächenabdeckung des Netzwerks ist im Markt unerreicht. Gerade für den grenzüberschreitenden Versand stellt das harmonisierte Shop-Netzwerk damit eine ideale Infrastruktur dar.

Der branchenweit einzigartige Predict-Service steht Empfängern in 20 Märkten zur Verfügung – auch beim grenzüberschreitenden Versand. Predict bietet eine exakte Zustellprognose mit einem Zeitfenster von nur einer Stunde, verbunden mit zahlreichen flexiblen Optionen zur Umleitung eines Pakets.

Das im Februar 2017 erstmals veröffentlichte E-Shopper Barometer der DPDgroup zeigt die große Bedeutung des grenzüberschreitenden E-Commerce auf: Europaweit haben 52 Prozent aller E-Shopper schon einmal in einem ausländischen Onlineshop eingekauft. 31 Prozent der E-Shopper, die noch nie im Ausland eingekauft haben, beabsichtigen dies in Zukunft zu tun. 69 Prozent der ausländischen Einkäufe werden bei Shops innerhalb der EU getätigt. Das E-Shopper Barometer basiert auf der Befragung von 23.450 europäischen E-Shoppern durch das internationale Marktforschungsinstitut Kantar TNS. Mehr Infos und Downloads zum E-Shopper Barometer sind hier frei verfügbar: www.dpd.de/e-shopper.

Quelle: DPD

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