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Hafen Hamburg: Standort Schweinfurt profitiert von neuer Intermodalverbindung

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Für Hamburg, Deutschlands größten Seehafen, ist Bayern mit seiner außenhandelsstarken Wirtschaft von großer Bedeutung in der Containerlogistik. Dies belegt das TOP 10 Ranking 2016 der wichtigsten Destinationen des Hamburger Hafens im Containerverkehr.

Hier liegt Bayern mit 760.000 TEU auf Platz 2. Bayern ist geprägt von bedeutenden Wirtschaftszentren, eine davon ist die Region Unterfranken. Allein in Schweinfurt haben wirtschaftsstarke Konzerne aus der verarbeitenden Industrie, wie beispielsweise die Firmen ZF Schweinfurt AG, Schaeffler Technologies AG & Co. KG oder SKF GmbH, ihren Firmensitz.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Versuche, diese wirtschaftlich prosperierende Region per Bahn an die norddeutschen Häfen anzubinden. Im Januar 2017 konnte dieses Vorhaben nun realisiert werden. Durch das Engagement des IGS Intermodal GmbH werden seit Beginn des Jahres drei Bahnverbindungen pro Woche nach Hamburg angeboten. Ingo Egloff, Vorstand Hafen Hamburg Marketing e.V. erläutert hierzu: „Vor dem Hintergrund zunehmender Verkehrsbelastungen der Straßen und des Bestrebens, ökologisch und ökonomisch sinnvolle Güterverkehrskonzepte zu etablieren, gilt es, auch Mittelzentren wie Schweinfurt besser an leistungsfähige Intermodalnetzwerke anzubinden. Dies ist nun erfolgreich gelungen.“

Gemeinsam mit den Unternehmen IGS Intermodal Container Logistics GmbH und Translog Transport und Logistik GmbH, Betreiber des Schweinfurter Intermodalterminals, hat Hafen Hamburg Marketing erstmals zu einer Kunden- und Informationsveranstaltung in Schweinfurt eingeladen. 85 Gäste aus der Region Unter- und Mittelfranken sowie aus der Metropolregion Hamburg zeigten großes Interesse an den informativen Vorträgen. Sebastian Schmitt, Abteilungsleiter Logistik im Unternehmen SKF GmbH schilderte beispielhaft die Anforderungen der Verlader in der Region Mainfranken an eine Seehafenhinterlandverbindung im kombinierten Verkehr. Hein Vedder, Geschäftsführer der Translog Transport und Logistik GmbH, stellte das Leistungsangebot des KV-Terminals Schweinfurt vor. Harald Rotter, Geschäftsführer der IGS Intermodal Container Logistics GmbH, informierte die Teilnehmer über das neue Intermodal-Angebot, das Schweinfurt mit den Häfen in Hamburg und Bremerhaven verbindet. Den Abschluss bildete der Vortrag von Thomas Cargnelli, Prokurist im Unternehmen CDN Container Depot Nürnberg GmbH. Cargnelli stellte das neue Containerdepot-Angebot in Schweinfurt vor – ein wichtiger Standortfaktor für die Seehafenhinterlandlogistik in der Region Unterfranken.

Jürgen Behrens, Leiter der Hafen Hamburg Marketing Repräsentanz in München resümiert: „Wir freuen uns über die positive Resonanz auf unsere Veranstaltung, mit der wir den Marktteilnehmern eine optimale Networking-Plattform bieten. Besonders erfreulich ist, dass bereits erste konkrete Ansatzpunkte einer erfolgreichen Umsetzung der neuen Hinterlandanbindung zu verzeichnen sind.“

Alle Ausrichter des Informationsabends zeigten sich sehr zuversichtlich, eine in sich schlüssige Intermodalanbindung der deutschen Seehäfen an die Wirtschaftsregion Unterfranken bzw. das Mittelzentrum Schweinfurt entwickelt und umgesetzt zu haben.

Die Informationsveranstaltung fand am 16. Februar 2017 im Panorama Hotel in Schweinfurt statt.

Quelle/Bildquelle: Hafen Hamburg

 

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