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Österreichische Post: Umsatz stabil und EBIT verbessert

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Die Österreichische Post hat sich im Geschäftsjahr 2016 laut eigener Aussage sehr zufriedenstellend entwickelt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen blieb der Konzernumsatz (bereinigt um die abgegebene deutsche Tochtergesellschaft Trans-O-Flex) im Jahresvergleich auf hohem Niveau stabil. Auch das operative Ergebnis war angesichts des herausfordernden Marktumfelds erfreulich und konnte sogar um 2,2 Prozent auf 202,3 Millionen Euro verbessert werden. Das Periodenergebnis erreichte 152,7 Millionen Euro, dies entspricht einem unverwässerten Ergebnis pro Aktie von 2,26 Euro.

„Trotz eines herausfordernden Marktumfelds und verstärkter Aktivitäten von Mitbewerbern gelang es uns abermals, das Unternehmen positiv zu entwickeln. Die konsequente Fortsetzung unserer Strategie und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben dazu maßgeblich beigetragen“, so Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post.

Briefumsatz gehalten, Paketumsatz weiter gesteigert

In der Division Brief, Werbepost & Filialen gelang es, die strukturell bedingten Rückgänge des Briefvolumens teilweise zu kompensieren. Insgesamt reduzierte sich der Divisionsumsatz nur leicht um 1,6 Prozent. Im Filialnetz wurde der Ausbau des Selbstbedienungsangebots weiter fortgesetzt: Zum Ende 2016 bot die Österreichische Post ihren Kunden rund 335 SB-Zonen. Die Division Paket & Logistik konnte dem intensiven Wettbewerb erfolgreich standhalten und einen Umsatzzuwachs von 3,9 Prozent erzielen (exkl. der ehemaligen Tochtergesellschaft Trans-O-Flex). Im österreichischen Paketgeschäft ermöglichte die Logistik- und Servicequalität der Österreichischen Post eine neuerliche Volumensteigerung von 80 Millionen auf 81 Millionen Pakete.

Neue Kundenlösungen im Fokus

„Mit einem verbesserten Leistungsangebot wird es 2017 möglich sein, auf spezifische Zustellwünsche noch individueller einzugehen. So investieren wir laufend in innovative Kundenlösungen und Serviceverbesserungen. Mit der Einführung eines völlig neuen Produkts, dem ‚Päckchen‘, gehen wir zudem speziell auf die Kundenbedürfnisse des stark wachsenden E-Commerce-Marktes ein und schaffen eine schlanke und schnelle Lösung für kleinformatige Online-Bestellungen“, so Dr. Georg Pölzl.

Am 27. Februar 2017 erfolgte der Launch des neuen E-Briefs, einer sicheren digitalen Zustellform. Mit diesem kostenlosen Service für Empfänger werden alle wichtigen Dokumente gesammelt und im E-Briefkasten für die Kunden hinterlegt. Den Weg ins Web erleichtert die Post dem Handel ab 5. April 2017 mit dem neuen Marktplatz „shöpping“. Mit einem breiten Sortiment und der gewohnten Lieferqualität der Post soll „shöpping“ zur Drehscheibe österreichischer Händler und Konsumenten werden.

Dividende und Mitarbeiterbeteiligung auf Rekordniveau

Auf Grundlage eines starken Cashflows und einer soliden Bilanz wird der Vorstand der Hauptversammlung am 20. April 2017 eine Dividende von 2,00 Euro (im Vorjahr 1,95 Euro) je Aktie vorschlagen. Damit wird einmal mehr die Positionierung als zuverlässiges und berechenbares Investment unterstrichen. Auch die Mitarbeiter profitieren: Seit 15 Jahren beteiligt die Post ihre Mitarbeiter freiwillig am Erfolg des Unternehmens. Anspruchsberechtigte Mitarbeiter erhalten für das Jahr 2016 die höchste Beteiligung am Unternehmenserfolg seit Anbeginn: 853 Euro (2015: 832 Euro) brutto. Im Post-Konzern sind 21.695 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) beschäftigt, davon 17.448 in der Österreichischen Post AG.

Stabile Entwicklung für 2017 angestrebt

Der Brief- und Paketmarkt war in den letzten Jahren von zwei stetigen Trends geprägt, die auch weiterhin anhalten. Die Volumina adressierter Briefsendungen gehen zurück, während Paketmengen vor allem an Privatkunden – gestützt durch steigende Online-Bestellungen – zunehmen. Im klassischen adressierten Briefgeschäft wird mit Volumenrückgängen von etwa fünf Prozent pro Jahr gerechnet. Das Werbegeschäft dürfte auch weiterhin von einer differenzierten Entwicklung bei einzelnen Kunden- und Produktgruppen gekennzeichnet sein.

„Auf Basis der beschriebenen Mengentrends sowie der konsequenten Umsetzung der eingeschlagenen Maßnahmen im Bereich Kundenorientierung und Innovation strebt die Österreichische Post für 2017 an, den Konzernumsatz stabil zu halten“, so Pölzl und ergänzt: „Hinsichtlich Effizienz und Kostenstruktur wird der eingeschlagene Weg konsequent fortgesetzt. Investitionen sind vorgesehen, gleichzeitig werden Serviceverbesserungen und Kapazitätserweiterungen vorangetrieben“. Auf Basis der bestehenden Volumen- und Umsatzprognosen und der Weiterführung der effizienten Leistungserbringung peilt die Österreichische Post ein stabiles operatives EBIT auf dem Niveau des Jahres 2016 an (EBIT 2016: 202,3 Millionen EUR).

Quelle + Bildquelle: Österreichische Post

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