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VTG: Logistikbereiche auf Wachstumskurs

VTG

Die VTG Aktiengesellschaft, eines der führenden Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen in Europa, hat ihr Geschäft im ersten Quartal 2017 stabil weiter entwickelt. Der Konzernumsatz lag mit 243,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 243,8 Millionen Euro) auf Vorjahresniveau. Obwohl das EBITDA mit 76,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 81,6 Millionen Euro) leicht unter das des Vorjahres sank, konnte sich das Konzernergebnis erneut verbessern und erreichte 12,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 11,8 Millionen Euro). Der Gewinn je Aktie (EPS) stieg ebenfalls erneut von 0,30 Euro im ersten Quartal 2016 auf jetzt 0,33 Euro.

„Das Ergebnis unseres ersten Quartals 2017 ist solide und zufriedenstellend. Wie angestrebt haben wir das Konzernergebnis und das EPS erneut gesteigert“, erklärt Dr. Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstands der VTG Aktiengesellschaft, und erläutert: „Trotzdem wurden unsere Umsatz- und EBITDA-Erwartungen für den Konzern durch Umsatzrückgänge sowie eine Kumulation höherer Instandhaltungsaufwendungen in der Waggonvermietung Europa nicht ganz erfüllt. Gleichzeitig sehen wir in der positiven Entwicklung unserer Logistikbereiche den Indikator für eine anziehende Konjunktur. Wir denken, dass davon in den kommenden Monaten auch das europäische Eisenbahngeschäft profitieren sollte.“

Waggonvermietung mit schwächerem Jahresstart – Umsatz und EBITDA leicht gesunken

Der Geschäftsbereich Waggonvermietung erzielte in den ersten drei Monaten 2017 einen Umsatz von 125,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 129 Millionen Euro). Das entspricht einem Rückgang um 2,6 Prozent und ist im Wesentlichen darauf zurück zu führen, dass die anziehende Dynamik im Welthandel noch nicht in unserem Sektor angekommenen ist. Dieses führte zu einer geringeren Anzahl vermieteter Waggons, insbesondere in den Bereichen Intermodal- und Mineralölwagen. Neben diesem ergebniswirksamen Umsatzrückgang führten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte, kumulierte Instandhaltungsaufwendungen sowie höhere Aufwendungen für die Ingangsetzung bisher unvermieteter Wagen im Kundenauftrag zu einem EBITDA-Rückgang. Dieses sank um 7,1 Prozent auf 76,2 Millionen Euro im Vergleich zu 82,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Damit verbunden sank die auf den Umsatz bezogene EBITDA-Marge mit 60,7 Prozent um 2,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr (63,6 Prozent). Die Auslastung der Gesamtflotte sank geringfügig auf 90,3 Prozent (Vorjahresquartal: 90,6 Prozent).

Die Investitionen lagen im ersten Quartal 2017 mit 31,7 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau von 51,6 Millionen Euro und flossen ausschließlich in das Sachanlagevermögen, insbesondere in den Kernmarkt Europa und hier in Chemie- und Druckgaswagen.

Deutliches Wachstum in der Schienenlogistik – EBITDA-Steigerung in der Tankcontainerlogistik

Der Geschäftsbereich Schienenlogistik verzeichnete im ersten Quartal 2017 eine deutliche Umsatzsteigerung von 6,7 Prozent auf 79,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 74,2 Millionen Euro), und konnte damit den positiven Trend der letzten Monate fortsetzen. Der Gewinn von Neukundengeschäft und das gute Anlaufen des Agrargeschäfts waren maßgeblich für dieses Ergebnis.

Aufgrund der genannten Umsatzentwicklung bei gleichzeitig stabilen Strukturkosten verbesserte sich das EBITDA des Geschäftsbereichs im ersten Quartal 2017 überproportional um 49,1 Prozent auf 1,6 Millionen Euro nach 1,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Entsprechend stieg die auf den Rohertrag bezogene EBITDA-Marge der Schienenlogistik im ersten Quartal 2017 um 6,7 Prozentpunkte auf 22,8 Prozent im Vergleich zu 16,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Die Tankcontainerlogistik verzeichnete mit einem gestiegenen Transportvolumen einen guten Jahresstart 2017. Sowohl das innereuropäische als auch das Überseegeschäft erfuhren eine Nachfragebelebung. Aufgrund niedrigerer Frachtraten in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Umsatz trotzdem leicht um 3,9 Prozent von 40,6 Millionen Euro auf 39 Millionen Euro. Das EBITDA des Geschäftsbereichs verbesserte sich um 4,4 Prozent von 2,3 Millionen Euro auf 2,4 Millionen Euro, maßgeblich aufgrund von Neugeschäft. Die auf den Rohertrag bezogene EBITDA-Marge lag bei 29,3 Prozent und damit leicht unter dem Vorjahresniveau (33,2 Prozent).

Vorstand der VTG bestätigt Prognose für 2017

Für das laufende Jahr bestätigt der Vorstand die im April veröffentlichte Prognose. Danach wird sowohl beim Konzernumsatz als auch beim Konzern-EBITDA ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Quelle + Bildquelle: VTG

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