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DHL Supply Chain führt Internet-der-Dinge-Cockpits ein

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DHL Supply Chain treibt die Digitalisierung durch Nutzung der Internet-der-Dinge-Technologie (IoT) in Lagerumgebungen voran. Ziel ist es, die Effizienz von Betriebsabläufen zu verbessern und eine Grundlage für noch sichereres Arbeiten zu schaffen. Gemeinsam mit Cisco und dem Startup-Unternehmen Conduce testet DHL die Technologie an drei Pilotstandorten in Deutschland, den Niederlanden und Polen.

Mithilfe dieser Lösung ist DHL in der Lage, die betrieblichen Abläufe durch die grafische Darstellung der Betriebsdaten in Echtzeit zu überwachen. Die Daten stammen von Scanner-Sensoren, Transport- und Verladegeräten sowie vom DHL Lagerverwaltungssystem. Die visuelle Darstellung von Betriebsdaten anhand von Heatmaps hat die Analyse und Verwendung von Daten an den Pilotstandorten revolutioniert. Die innovative Technik soll zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe und der Sicherheit der Mitarbeiter beitragen.

„Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Cisco und Conduce integrieren wir innovative Lösungen, um heute bereits die digitale Lieferkette der Zukunft zu gestalten. Dabei werden Daten auf völlig neue Weise erfasst, analysiert und verwendet – ein Konzept, das unsere Art des Arbeitens nachhaltig verändert. Durch die Überwachung betrieblicher Abläufe in Echtzeit anstatt in der Rückschau können wir Daten noch besser analysieren und Prozesse oder die Konzeptionierung von Lagerflächen bei Bedarf anpassen – mit dem Ziel, die Effizienz von Betriebsabläufen in Lagerinfrastrukturen zu erhöhen und mögliche Sicherheitsschwachstellen zu beheben“, sagt Markus Voss, Chief Information Officer & Chief Operating Officer bei DHL Supply Chain.

Die Kunden von DHL profitieren dabei von der Erfahrung und der umfassenden Expertise von Cisco und Conduce auf dem Gebiet der WLAN-Infrastruktur sowie der Auswertung und Darstellung von Betriebsdaten. Aus den Pilotprojekten konnten bereits wertvolle Erkenntnisse über Stoßzeiten, die Konzeption von Lagerhallen und interne Prozesse gewonnen werden. Dazu wurde in Echtzeit die Anzahl an Lagermitarbeitern und Transport- und Verladegeräten im Verhältnis zu Lageraufträgen ermittelt und visualisiert.

„Seit der gemeinsamen Veröffentlichung des Trend-Reports zum ‚Internet of Things in Logistics‘ im Jahr 2015 haben DHL und Cisco erarbeitet, in welchen Bereichen sie innovative Ideen gemeinsam fördern können. Um die digitale Transformation voranzutreiben, integrieren wir das Internet der Dinge effektiv in Lagerhallen. Mit Hilfe der bestehenden WLAN-Infrastruktur von Cisco in den Lagerhallen können wir gemeinsam mit der Lösung von Conduce Standortdienste bereitstellen“, so Chris Dedicoat, Executive Vice President, Worldwide Sales & Field Operations, bei Cisco.

„Die Plattform dient nicht nur der Visualisierung von Betriebsdaten, sondern liefert auch nützliche Erkenntnisse über die Effektivität innerhalb von Lagerumgebungen. Die in Lagerhallen genutzten Daten werden in einer zentralen, übersichtlichen Oberfläche konsolidiert. Dadurch unterstützt Conduce Entscheidungsträger bei DHL dabei, noch bessere, messbare Ergebnisse zu erzielen“, erklärt Kevin Parent, CEO von Conduce.

DHL treibt die Digitalisierung innerhalb seiner Lieferketten voran, um die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu revolutionieren und damit auch neuen Kundenservice zu bieten. Obwohl viele Unternehmen noch gar nicht damit begonnen haben, das Potenzial einer digitalisierten Lieferkette voll auszuschöpfen, arbeitet DHL bereits eng mit Kunden, Technologie-Experten und Think Tanks zusammen – mit dem Ziel, proaktiv digitale Lösungen zu entwickeln, die die Branche nachhaltig verändern werden.

Quelle + Bildquelle: DPDHL

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