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Hamburger Hafen und Logistik AG verstärkt Hinterlandnetzwerk

Mit der Inbetriebnahme eines neuen Eisenbahn-Hub-Terminals in Budapest baut die Intermodaltochter Metrans der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ihre Position in Mittel- und Osteuropa weiter aus. In Anwesenheit ungarischer Politiker eröffneten die Vorstandsvorsitzende der HHLA, Angela Titzrath und Metrans-Geschäftsführer Peter Kiss am Mittwoch, den 14. Juni 2017 feierlich die Anlage.

Die Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath erklärte anlässlich der Eröffnung: „Mit dem Standort Budapest erweitert die HHLA ihr Hinterlandnetzwerk um einen strategischen Knotenpunkt. Seine Lage im Herzen Europas macht ihn zur idealen Schnittstelle zwischen den nordeuropäischen Seehäfen und Südosteuropa.“ Frau Titzrath hob die Bedeutung des Intermodalgeschäfts für die HHLA hervor. Mit Umsatzerlösen in Höhe von 390 Mio. hatten die HHLA-Transportgesellschaften im vergangenen Jahr einen beachtlichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Die Vorstandsvorsitzende kündigte an, dass die HHLA ihre starke Position im wettbewerbsintensiven Markt der Containerverkehre durch Investitionen in Anlagen, Lokomotiven und Waggons behaupten wolle.

Peter Kiss, Geschäftsführer von Metrans, sieht durch die Präsenz in Ungarn große Chancen für sein Unternehmen: „Mit der Inbetriebnahme dieser Anlage können wir noch besser, flexibler und schneller auf die Wünsche unserer Kunden reagieren. Durch die hohe Taktdichte, mit der die Shuttle-Züge die Seehäfen und den Hinterland-Hub verbinden, ist eine hohe Zuverlässigkeit der Transportkette gewährleistet.“

Vierter Eisenbahn-Hub-Terminal der Metrans

Die Grundsteinlegung für die Anlage erfolgte im Oktober 2015. Budapest ist nach Prag, Ceská Trebová und Dunajska Streda der vierte Hub-Terminal im Netzwerk der Metrans. Insgesamt verfügen die HHLA-Bahntöchter Metrans und Polzug über 13 Terminals im Hinterland, von denen fünf als große Hub-Terminals fungieren. Der Terminal in Budapest bietet neben einem Schienenanschluss auch über eine Straßenanbindung. Zudem bestehen Erweiterungsmöglichkeiten für eine trimodale Nutzung, sodass dann auch Binnenschiffe über die Donau abgefertigt werden können.

Quelle: HHLA

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